Was die Musikkneipe Red River in der kommenden Saison bietet

Heilbronn  Sechs Herbstkonzerte des Plattenlabels Blue Rose Records stehen im Red River an. Am Sonntag startet die Saison mit einem Auftritt von Gitarrist und Sänger Paul Thorn, im Oktober bekommt Heilbronn Besuch aus Australien.

Von Andreas Sommer
Das bietet die Musikkneipe Red River in der kommenden Saison

Bluesrock aus Down Under: Die Australier The Black Sorrows kommen Anfang Oktober für ein Konzert ins Red River nach Heilbronn.

Foto: privat

Gitarrist und Sänger Paul Thorn aus Tupelo im US-Staat Mississippi eröffnet, wie berichtet, am Sonntag, 20 Uhr, den Konzertreigen des nun in Heilbronn ansässigen Americana- und Rootsrock-Labels Blue Rose Records und zugleich die Abschiedssaison der Heilbronner Musikkneipe Red River, die im Sommer 2020 ihre Saloon-Schwingtür für immer schließt.

Sänger Rich Hopkins hat einen Song über das Red River geschrieben

Mehr als 20 Tourneen hat Rich Hopkins seit 1997 durch Deutschland absolviert und das Red River war meist mit von der Partie. Der Heilbronner Club zählt zu den Lieblingsorten des 61-jährigen Gitarristen und Sängers aus Tucson/Arizona. Nicht umsonst hat der sozial engagierte Wüstenrocker auf dem Album "Devolver" 1999 der Kneipe den Song "Red River Saloon" gewidmet - "dedicated to the very cool people in Heilbronn/Germany". Am Dienstag, 24. September, 20.30 Uhr, geben Rich Hopkins & Luminarios ihr letztes Konzert im Red River.

Die bekannteste australische Rockband ist Midnight Oil. Danach kommt lange nichts. Aber dann folgen schon The Black Sorrows. Die Bluesrock-Band um Mastermind Joe Camilleri (Gesang, Gitarre, Saxofon) füllt in Down Under mühelos Arenen mit 4000 Plätzen. Am 22. September 2018 debütierten die Black Sorrows im Red River und alle, die dabei waren, sprechen von einem denkwürdigen Konzert. Am Donnerstag, 3. Oktober, 20.30 Uhr, kommt das 1983 formierte Quintett aus Melbourne wieder an diesen Ort zurück.

Mit Tim Easton kommt ein fähiger Singer-Songwriter nach Heilbronn

Die beiden populären US-Songwriter Todd Thibaud und Kim Taylor haben sich für ein gemeinsames Projekt zusammengefunden, das sie Water and Sand nennen. Es verspricht puren Folk-Wohlklang am Dienstag, 12. November, ab 20.30 Uhr.

Lange Jahre Heilbronn abstinent war Steve Wynn. Das 1960 geborene Gründungsmitglied der legendären Band The Dream Syndicate aus Los Angeles, die von 1981 bis 1989 existierte, startete nach dem Split eine Solokarriere. Seit der Wiedererauferstehung von Dream Syndicate hat die Band in den vergangenen anderthalb Jahren nicht nur zwei neue Alben auf den Markt gebracht, sondern tourt auch durch Europa und die USA. Zusammen mit seinem alten Kumpel Chris Cacavas, Gründungsmitglied der stilprägenden Band Green On Red, kommt Wynn am Mittwoch, 20. November, 20.30 Uhr, ins Red River.

Tim Easton halten Kenner für einen der fähigsten zeitgenössischen Singer-Songwriter. Den ganz großen Durchbruch hat er aber nie geschafft. Am Donnerstag, 5. Dezember, 20.30 Uhr, gastiert er im Red River. Easton hat die vollständige Kontrolle über seine musikalische Produktion durch sein eigenes Label "Campfire Propaganda".


Karten für die Konzerte

Tickets ab 15 Euro gibt es im Internet unter www.bluerose-records.com.


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