Eine höchst vergnügliche Geburtstagsparty

Heilbronn - Seit zehn Jahren finden sich Musiker unterschiedlicher Professionalität, Virtuosen wie junge Solisten in der Bläserphilharmonie Heilbronn zusammen, um unter der Leitung von Mitbegründer Marc Lange Originalwerke für Bläserorchester zu erarbeiten.

Von Ulrich Enzel
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Die perfekten Partygäste: Clair-Obscur beim Festkonzert der Bläserphilharmonie Heilbronn in der Harmonie.

Foto: Thomas Braun

Heilbronn - Seit zehn Jahren finden sich Musiker unterschiedlicher Professionalität, Virtuosen wie junge Solisten in der Bläserphilharmonie Heilbronn zusammen, um unter der Leitung von Mitbegründer Marc Lange Originalwerke für Bläserorchester zu erarbeiten. Ein guter Grund also, ausgiebig zu feiern.

Nun strömen sie wieder auf die Bühne der von einem erfreulichen jugendlichen Publikum gut gefüllten Harmonie, die jungen und älteren Musiker. Schon beim schwungvollen Einstieg mit "Orient et Occident" von Camille Saint-Saens spürt man die Begeisterung.

Unter einem klaren Dirigat werden kontrastreich die Details dieses lyrischen Werks herausgearbeitet. Solche Qualitäten machen die Uraufführung von Jesús Santandreus "Tertium Quid" zum ersten Höhepunkt des Abends.

Dramatische Filmmusik

Ein Werk, das eine eigene Klangsprache vermissen lässt, sich aus vielfältigsten musikalischen Schubladen bedient, lebt davon, dass Solisten wie Ensemble all die Elegien und Fanfaren, die Klangflächen und Akzente, dramatische Filmmusik wie ironische Dialoge zum Klingen bringen. Die Bläserphilharmonie Heilbronn beschenkt sich selbst durch ihr nahezu professionelles Spiel.

 

 


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