Wegen Herstellung von Hakenkreuz-Aschenbechern angeklagt

Heilbronn/Ittlingen  Ein Mann aus Ittlingen muss sich wegen der Herstellung und des Verkaufs von Hakenkreuz-Aschenbechern sowie wegen des Besitzes einer illegalen Schusswaffe vor dem Heilbronner Amtsgericht verantworten.

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Weil er in der heimischen Werkstatt aus Blei Aschenbecher mit einem Hakenkreuzadler fertigte und verkaufte, Ehrenringe mit einem SS-Totenkopf sowie eine illegale Selbstladepistole mit mehr als 100 Zentralfeuerpatronen besaß, muss sich ein 54-jähriger Mann aus Ittlingen heute vor dem Heilbronner Amtsgericht verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann das Verwenden verfassungsfeindlicher Kennzeichen und unerlaubten Schusswaffenbesitz vor. Die Taten liegen relativ lange zurück und beziehen sich auf das Jahr 2011.

Nach Gerichtsangaben hat sich das jetzige Verfahren durch ein anderes Verfahren verzögert, in dem zunächst gegen den Käufer der Objekte in größerem Umfang ermittelt worden war. Zu Preisen von fünf bis zehn Euro soll der Angeklagte zum Beispiel die Aschenbecher mit den Hakenkreuzen verkauft haben. cf