Löwenstein: Polizei sucht weiter nach Beweismaterial

Löwenstein/Obersulm  Nach dem Kapitalverbrechen vor der Evangelischen Tagungsstätte Löwenstein suchen auch am Montag zahlreiche Polizisten den Tatortbereich nach Beweismaterial ab.

Von Adrian Hoffmann
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Es wird nach Informationen unserer Zeitung auch in Richtung Beziehungstat ermittelt, ein mutmaßlicher Täter ist allerdings noch nicht festgenommen worden.

Spürhunde sind auf der Suche nach Beweismaterial und einer Tatwaffe im Einsatz, ebenso macht die Polizei mit einer Drohne Bildaufnahmen. Mit sogenannten Suchsonden gehen Polizisten die angrenzenden Waldstücke und Weinberge ab.

Am Tatort selbst brennen Trauerkerzen. Das 59-jährige Opfer des Gewaltverbrechens war eine für ihre Freundlichkeit geschätzte Service-Mitarbeiterin der Tagungsstätte. Sie hinterlässt Kinder und Enkelkinder.

Die Frau war am Mittwochabend auf dem Weg zu ihrem Auto erstochen worden, die Tat hatte große Betroffenheit in Löwenstein und Obersulm ausgelöst.

Polizei sucht weiterhin Zeugen

Die Sonderkommission „Löwe“ sucht weiter dringend Zeugen. Bereits am Samstag hatten Polizeibeamte rund 600 Flugblätter mit Zeugenaufrufen an Haushalte in Reisach, Eichelberg und Weiler verteilt. Hinweise werden unter der Telefonnummer 07131/104-4444 entgegengenommen.