Künstler Erich Klemm gestorben

Heilbronn  Heilbronn - Seine Motive lieferte ihm die Landschaft, viele seiner gegenständlichen Aquarelle entstanden spontan auf Reisen etwa nach Rhodos oder Korsika, nach China, Iran, Danzig oder auch in Heilbronn, was aber ihrer Genauigkeit keinen Abbruch tat.

Heilbronn - Seine Motive lieferte ihm die Landschaft, viele seiner gegenständlichen Aquarelle entstanden spontan auf Reisen etwa nach Rhodos oder Korsika, nach China, Iran, Danzig oder auch in Heilbronn, was aber ihrer Genauigkeit keinen Abbruch tat. Im Gegenteil. Exaktheit hat Erich Klemm in seiner Ausbildung als Lithograf und Grafiker gelernt. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der Erlenbacher Maler und Grafiker am 29. April im Alter von 93 Jahren gestorben.

Geboren wurde Klemm 1918 in Heilbronn. Nach Schulbesuch und Lehre erhielt Klemm ein Stipendium für die Stuttgarter Kunstakademie. Der Krieg unterbrach seine Studien. Nach seiner Rückkehr nach Heilbronn fand er all seine Arbeiten verbrannt. Klemm arbeitet in der Nachkriegszeit als Industriegrafiker und gestaltete unter anderem 25 Jahre lang die deutsche Werbung für den italienischen Automobilkonzern Fiat.

Nebenher beschäftigte er sich mit Aquarell- und Ölmalerei, die in warmen Farben viel Optimismus ausstrahlt. Zudem leitete der hochgewachsene, drahtige Künstler lange Jahre Volkshochschul-Kurse für figürliches Zeichnen und Aquarellieren. 1951 trat Erich Klemm dem Heilbronner Künstlerbund bei und war auf vielen Gruppenausstellungen dieser regionalen Künstlervereinigung und auch Einzelausstellungen in der Region präsent.

Die Trauerfeier für Erich Klemm mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 11. Mai, um 14 Uhr auf dem Heilbronner Hauptfriedhof statt. as