Häkeln für mehr Toleranz - Weltrekordversuch gescheitert

Heilbronn - Es kamen keine 427 Häkler auf den Heilbronner Kiliansplatz. Damit ist der Versuch, den Weltrekord im Massenhäkeln zu knacken gescheitert. Trotzdem ist die Christopher-Street-Day-Gruppe Heilbronn-Unterland mit der Resonanz zufrieden.

Von Ulrike Bauer-Dörr

 

Heilbronn - Es kamen keine 427 Häkler auf den Heilbronner Kiliansplatz. Damit ist der Versuch, den Weltrekord im Massenhäkeln zu knacken gescheitert. Trotzdem ist die Christopher-Street-Day-Gruppe Heilbronn-Unterland mit der Resonanz zufrieden.

Der Schirmherr der Aktion, der grüne Bundestagsabgeordnete Ulrich Schneider aus Bad Rappenau, häkelte mit und forderte in seinem Grußwort mehr Toleranz und Akzeptanz gegenüber Homosexuellen. Foto: Ulrike Bauer
Sie konnte ihre Botschaften und Forderungen nach mehr Akzeptanz und Toleranz für Schwule und Lesben transportieren. Politiker wie der grüne Bundestagsabgeorndete Ulrich Schneider oder die grüne Landtagsvizepräsidentin Brigitte Lösch unterstützten in ihren Grußworten das Anliegen der Schwulen und Lesben nach Gleichberechtigung. Beide häkelten mit.

Die jetzt deutlich kleiner ausfallende Fahne aus nur noch wenigen hundert Häkelteilen wird wie geplant zu Zudecken für Heilbronner Obdachlose verarbeitet.

Forderung nach mehr Toleranz

Ulrich Schneider aus Bad Rappenau, Schirmherr der Aktion, forderte in seinem Grußwort mehr Toleranz und Akzeptanz gegenüber Homosexuellen.  Gleichstellung sei das Gebot der Stunde, dies gelte auch für Kinder, die in Regenbogen- oder Patchworkfamilien leben. Auch Heilbronn habe Nachholbedarf in der Schwulen- und Lesbenpolitik.