Dicke Luft in Hohenloher Krankenhäusern

Heilbronn  Verdi fordert für Beschäftigte gerechtere Bezahlung − Verhandlungen angelaufen

Von unserem Redakteur Joachim Friedl

Dicke Luft in Hohenloher Krankenhäusern
Die Beschäftigten der Hohenloher Krankenhaus gGmbH fordern mehr Geld und wollen genauso bezahlt werden wie Kollegen an anderen Krankenhäusern. Foto:  

Die rund 1000 Beschäftigten bei den Hohenloher Krankenhäusern in Öhringen und Künzelsau sowie bei der Hohenloher Seniorenbetreuung (HKHSB) wollen finanziell nicht länger auf der Strecke bleiben.

Seit dem Austritt der Hohenloher Krankenhaus gGmbH aus dem Arbeitgeberverband Ende 2004 mussten die Mitarbeiter nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Bezirk Heilbronn, Neckar, Franken, nach und nach Lohneinbußen in der Größenordnung von bis zu 160 Euro brutto hinnehmen. 

Zudem bot der Haustarifvertrag weniger Urlaub, weniger Zulagen und keine Jahressonderzahlung, Leistungen, die beispielsweise in den SLK-Krankenhäusern des Stadt- und Landkreises Heilbronn oder im Diakonie Krankenhaus (Diak) in Schwäbisch Hall gewährt werden.

"Unsere Qualität ist nicht schlechter"

"Wir wollen eine gerechte Bezahlung. Unsere Arbeit ist nicht leichter und unsere Qualität nicht schlechter. Darum fordern wir den TVöD", sagen die Beschäftigten der HKHSB immer lauter. Für Unmut sorgt bei ihnen auch, dass sie durch die Haustarifregelungen einmal eine niedrigere Rente erhalten.

Verdi hat sich jetzt an die Seite der Betroffenen gestellt.

Bitte beachten Sie:

Dies ist eine kostenlose Kurzversion eines Stimme.de Premium Inhalts. Sind Sie bereits Stimme.de Premium Leser oder interessieren Sie sich für unsere Premium-Angebote, besuchen Sie bitte die ausführliche Version dieses Artikels.

zum Premium Artikel