Bürger müssen für Müll nicht mehr Geld bezahlen

Region  Der Kreistag hält die Müllgebühren stabil. In Einzelfällen, wie bei Gartenabfällen, sinken die Tarife sogar.

Von unserem Redakteur Reto Bosch

Bürger müssen für Müll nicht mehr Geld bezahlen
Im Landkreis Heilbronn gibt es mehr als 130 000 Müllbehälter. Die Bürger bezahlen eine Grundgebühr und einen mengenabhängigen Betrag. Foto: dpa

Im elften Jahr in Folge bleiben die Abfallgebühren im Landkreis Heilbronn stabil. Das hat der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Für die 60-Liter-Gartenabfall-Säcke sinken im kommenden Jahr die Preise sogar. Landrat Detlef Piepenburg betont: "Nach wie vor ist der Abfallwirtschaftsbetrieb schuldenfrei."

Viele Preise bleiben gleich oder werden billiger

Nach dem Beschluss des Kreistags kostet die 80-Liter-Marke für den Biomüll weiterhin 24 Euro. Beim Hausmüll sind es 40 Euro. Dazu kommen Festbeträge pro Grundstück. Im Fall eines Vier-Personen-Haushalts sind das 72 Euro im Jahr. Insgesamt gibt es im Landkreis 130 300 Müllbehälter in der Größe von 40 bis 240 Litern. Freuen können sich die Gartenbesitzer. Die 60-Liter-Säcke kosten statt 1,80 nur noch 1,50 Euro.

Baukonjunktur sorgt für günstige Tarife

Unverändert bleiben auch die Gebühren für die Erddeponien des Landkreises. Die gute Baukonjunktur hat zu großen Anliefermengen und damit zu positiven Ergebnissen geführt. Die Erddeponien in Beilstein, Löwenstein und Kirchardt sind inzwischen komplett verfüllt. In Neudenau und Eberstadt neigen sich die Kapazitäten dem Ende zu. In Eberstadt kann allerdings ein weiterer Abschnitt für die Deponierung ausgebaut werden.

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