Wie man ein Stück Buga kaufen kann

Heilbronn  Das interessiert zum Ende ganz besonders: Was passiert mit den vielen Pflanzen, Möbeln und Ausstellungsgegenständen nach der Bundesgartenschau? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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Wie man ein Stück Buga kaufen kann

Mancher Besucher würde gerne ein paar Buga-Pflanzen in den heimischen Garten setzen: Kübelpflanzen werden über die Gärtnereien verkauft. Für einen Teil der eingepflanzten Stauden gibt es einen Verkaufstermin im November.

Foto: Ralf Seidel

Kann man Ausstellungsgegestände nach der Buga käuflich erwerben?

Nur zum Teil. Zunächst erhalten die Stadt Heilbronn und diejenigen Bundesgartenschauen, die bereits in der Planungsphase sind, Inventarlisten und haben ein Vorkaufsrecht. Was danach übrig bleibt, soll der Öffentlichkeit angeboten werden. Ein genauer Termin ist noch nicht festgesetzt, der Verkauf soll voraussichtlich im November stattfinden.

 

Landen die Pflanzen, die auf dem späteren Baugelände wachsen, auf dem Kompost?

Rosen und Stauden, die nicht in den Daueranlagen stehen, sollen ebenfalls an dem Novembertermin verkauft werden. Alles, was nicht winterhart ist, zum Beispiel der ganze Sommerflor, wird zu Biomasse verarbeitet, genau wie die Pappeln.

 

In einigen der Pflanzkübel stecken Fahnen mit der Aufschrift "Wir sind käuflich". Was hat es damit auf sich?

Kübelpflanzen, die von Gärtnereien und Baumschulen bereitgestellt wurden, können in der Regel über die jeweiligen Betriebe direkt erworben werden. Dazu müssen Besucher sich selbst bei den Gärtnereien melden. Die Kontaktinformationen findet man auf den Fahnen. Käuflich sind zum Beispiel die Kübelpflanzen und Solitärbäume vom Topfteppich auf der Bleichinselbrücke.

 

Was geschieht mit den Stauden, die im Bereich des Neckarufers gepflanzt wurden?

Bäume, Büsche und Stauden, die im Bereich der Daueranlagen wachsen, bleiben auf dem Gelände.

 

Kann man die großen Karl-Figuren kaufen?

Die Nachfrage nach Karl ist groß. Wie viele Zwerge in den Verkauf kommen, steht noch nicht fest. Ob überhaupt 1,60 Meter große Karl-Figuren von den Kommunen zurückgegeben werden, steht noch nicht fest. Manche Gemeinden wollen ihren Karl selbst versteigern. Einige Zwerge wurden außerdem zerstört. Die sieben orangefarbenen Karl-Figuren vor dem Forum Heilbronn sind Eigentum der Stadt.

 

Was wird aus dem Kölle-Duftrosengarten bei der Wein-Villa?

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Die Rosenstöcke aus dem Buga-Rosengarten bleiben den Heilbronnern erhalten - nur an anderer Stelle.

Auch Klaus Kölle wird oft darauf angesprochen, was mit den Rosen des Duftgartens und der Stranddünen passiert. Ein Verkauf der Pflanzen ist nicht möglich. Die Rosenstöcke aus dem Buga-Rosengarten bleiben den Heilbronnern aber erhalten. Sie werden nach Ende der Gartenschau in den Pfühlpark verpflanzt. "Es ist mein Geschenk an die Stadt und insbesondere an den Leiter des Grünflächenamts, Hans-Peter Barz", erklärt Kölle. Die Verpflanzung wird noch in diesem Herbst geschehen. Im Pfühlpark werden die Buga-Rosen in den bestehenden Rosengarten integriert. Ursprünglich war Kölle davon ausgegangen, dass der Rosengarten im neuen Stadtteil Neckarbogen bleibt. Jedoch will die Stadt auf dieses Grundstück bei der Bebauung nicht verzichten.

 

Wann und wo werden die Forstmöbel verkauft?

Am Samstag, 5. Oktober, 14 Uhr, wird die Einrichtung des Buga-Standes von Forst BW (in der Nähe der Sparkassenbühne) direkt versteigert. Unter den Hammer kommen Brennholzpolter, Einfassungen, Bänke und Tische sowie voraussichtlich die Holz-Kugelbahn. Die Käufer erhalten im Nachgang eine Rechnung. Der gesamte Erlös kommt der Forstwaisenhilfe zugute. Ab sofort kann man sich auf der städtischen Homepage www.heilbronn.de, unter Bürgerservice, Suchbegriff Brennholzversteigerungen, eine Liste der Brennholzlose und Sitzmöbel herunterladen.


Bärbel Kistner

Bärbel Kistner

Autorin

Bärbel Kistner schreibt seit 1999 im Stadtkreis-Ressort der Heilbronner Stimme über Stadtentwicklung und Wohnen, über Trends im Einzelhandel und den demografischen Wandel  

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