Astrazeneca vermarktet Impfstoff künftig als Vaxzevria

London  Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca bekommt einen neuen Namen: Vaxzevria. Die Umstellung ist laut Unternehmen seit vielen Monaten geplant.

Von dpa
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Das britisch-schwedische Pharmaunternehmen Astrazeneca vermarktet seinen Coronavirus-Impfstoff in der EU künftig unter dem Namen Vaxzevria. Das teilte das Unternehmen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Der neue Name sei von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) genehmigt worden.

 

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Bislang ist das Präparat unter dem Namen Covid-19 Vaccine AstraZeneca bekannt. «Die Umstellung auf einen dauerhaften Markennamen ist üblich und wurde seit vielen Monaten geplant», so die Mitteilung.

Die vollständige Umstellung auf den Namen Vaxzevria werde in sechs Monaten erwartet, hieß es weiter. In anderen Märkten laufe derzeit noch eine Überprüfung. Der Impfstoff werde während der Pandemie weiterhin zum Selbstkostenpreis geliefert. Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) über den neuen Markennamen berichtet.

EMA berät kommende Woche über Astrazeneca-Impfstoff

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) wird in der kommenden Woche erneut über die Sicherheit des Astrazeneca-Impfstoffes beraten. Eine Expertengruppe sei am Montag bereits zusammenkommen. Ihr Bericht und weitere Analysen sollten beim Treffen des Sicherheitsausschusses der EMA vom 6. bis 9. April beraten werden.

Dann werde auch eine Aktualisierung der EMA-Empfehlung erwartet, wie die EMA auf dpa-Anfrage mitteilte. Der Sicherheitsausschuss der EMA hatte zuletzt bekräftigt, dass der Impfstoff „sicher und wirksam“ sei, und dass es keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel gebe. Die EMA hatte auch betont, dass Experten weiterhin Fälle von Thrombosen prüfen würden.

Weiteres Vorgehen im Kreisimpfzentrum Heilbronn-Horkheim

Das Kreisimpfzentrum in Heilbronn-Horkheim hatte am Dienstagabend bereits vor den Beratungen der Gesundheitsminister angekündigt, bei den für Mittwoch und Donnerstag geplanten Impfterminen den Impfstoff Biontech zu verwenden. Wer einen Termin hat, wird also geimpft. Eine verbindliche Information vom Sozialministerium lag zum Zeitpunkt dieser Ankündigung allerdings noch nicht vor.

Bund und Länder waren am Dienstagabend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) gefolgt, das Präparat von Astrazeneca in der Regel nur noch für Menschen ab 60 Jahren einzusetzen. Jüngere können sich nach Rücksprache mit dem Arzt und auf eigenes Risiko weiterhin damit impfen lassen. Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen.

 

 

 


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