Kommentar: Viel Gegenwind für Laschet

Digitaler Neujahrsempfang der NRW-CDU
Armin Laschet und Markus Söder beim digitalen Neujahrsempfang der CDU in Nordrhein-Westfalen.   Bild: Federico Gambarini/dpa-POOL/dpa/Archivbild

Kommentar  Der CDU-Vorsitzende verliert im Rennen um die Kanzlerkandidatur in der Union immer mehr Rückhalt. Auch der Heilbronner Bundestagsabgeordnete Alexander Throm spricht sich ganz offen für den möglichen Konkurrenten Markus Söder aus. Der Druck in der K-Frage nimmt damit zu, kommentiert unser Kollege Jürgen Paul.

Von Jürgen Paul

Es läuft nicht gut für den potenziellen Kanzlerkandidaten Armin Laschet. Mit seinem österlichen Nachdenken, das mit der Forderung nach einem Brückenlockdown endete, hat sich der CDU-Vorsitzende nicht nur viel Spott in der Öffentlichkeit und von der politischen Konkurrenz eingehandelt. Nein, Laschet erweckt auch den Eindruck, schnell ins "Team Vorsicht" von Kanzlerin Merkel und CSU-Chef Söder wechseln zu wollen, um seine Chancen aufs Kanzleramt zu wahren.