Geplünderte Vitrine in Grünem Gewölbe wieder bestückt

Dresden (dpa)  Anderthalb Jahre nach dem Einbruch ins Dresdner Grüne Gewölbe sind die Stücke, die die Diebe zurückließen, wieder am Platz. So gesichert, «dass nichts mehr passieren kann», verspricht der Direktor.

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Knöpfe, Schnallen und Perlenketten sind zurück in der reparierten Vitrine im Grünen Gewölbe. Doch es gibt auch leere Stellen - dort, wo die geklauten Schmuckstücke lagen.

Knapp anderthalb Jahre nach dem spektakulären Einbruch ins Historische Grüne Gewölbe in Dresden ist die geplünderte Vitrine im Juwelenzimmer wieder bestückt.

«Sie ist repariert und auch so präpariert, dass nichts mehr passieren kann», sagte Direktor Dirk Syndram am Donnerstag am «Tatort» des bisher unaufgeklärten Verbrechens. Die Stücke der Brillant- sowie Diamantgarnitur, die verschont blieben, sind wieder am alten Platz: Knöpfe, Schnallen und die Perlenketten.

Wo einst Epaulette, große Brustschleife oder Degen lagen, ist Leere. «Die Lücken sind zu sehen und sehr schmerzlich», sagte Syndram. «Wir haben sie so eingerichtet, wie es vorher war.» Bis auf Reste von zerrissenen oder zerstörten Objekten sei alles zu sehen.

Bei dem spektakulären Einbruch in das Schatzkammermuseum am 25. November 2019 hatten die Täter historische Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts von kaum schätzbarem Wert erbeutet. Von ihnen fehlt noch immer jede Spur.

Rund ein Jahr später nahm die Polizei in Berlin insgesamt vier junge Männer als Tatverdächtige fest. Sie gehören der bekannten arabischstämmigen Remmo-Großfamilie an. Nach einem weiteren Angehörigen des Clans, der entkam, wird weiter international gefahndet.

© dpa-infocom, dpa:210415-99-220013/2


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