Corona-Infos der Regierung sind schwer verständlich

Angela Merkel

Hohenheim  Seit Monaten informieren Bundes- und Landesregierungen über das neuartige Coronavirus. Doch statt kompakter Informationen erwartet die Bürger ein Dickicht aus Fremdwörtern, Bandwurmsätzen und endlos viele Paragrafen. Der Kommunikationsforscher Frank Brettschneider erklärt, wie das besser geht.


Das Coronavirus ist sehr ansteckend. Einen solch einfachen Satz sucht man in den Informationen über das neuartige Coronavirus manchmal vergeblich. Das zeigt eine Studie der Universität Hohenheim und der Kommunikationsagentur clavis. Darin haben die Wissenschaftler die Krisenkommunikation der Bundesregierung und der 16 Landesregierungen während der Corona-Krise ausgewertet, darunter Pressemitteilungen und sogenannte "Häufig gestellte Fragen". Das Ergebnis: Die Texte, die eigentlich die