US-Experten: Weltweit mehr als 60.000 Coronavirus-Tote

Washington (dpa)  Die Johns-Hopkins-Universität hat mehr als 60.000 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gezählt. Die USA verzeichnen die dritthöchste Todeszahl.

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Coronavirus - Italien
In Seriate, einer Gemeinde in der italienischen Provinz Bergamo, werden Särge gesegnet. Italien verzeichnet noch immer die meisten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Weltweit sind US-Experten zufolge bereits mehr als 60.000 Menschen infolge der vom neuartigen Coronavirus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 stieg bis zum Morgen (Ortszeit) auf 1,13 Millionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins hervorging. Die meisten der 60.115 Todesfälle entfielen danach auf sieben Länder, in dieser Reihenfolge: Italien, Spanien, USA, Frankreich, Großbritannien, Iran und China.

In den USA gibt es mit rund 280.000 Infektionen inzwischen mehr bekannte Fälle als in jedem anderen Land der Welt. Mehr als 7000 Menschen sind dort infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Bislang sind der Bundesstaat New York und die gleichnamige Ostküstenmetropole am schlimmsten von der Epidemie betroffen. Dort gab es bis Freitag gut 100.000 Infektionen und knapp 3000 Todesfälle.

Die Webseite der Forscher der Universität Johns Hopkins wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde CDC.


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