SPD will mit Thema Steuergerechtigkeit im Wahlkampf punkten

Politik  Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel kündigt für 2017 einen Steuerwahlkampf seiner Partei auf Bundesebene an.

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 „Die SPD wird einen Wahlkampf über Steuergerechtigkeit führen“, sagte Schäfer-Gümbel der Heilbronner Stimme. „Wir wollen kleine und mittlere Einkommen und vor allem Familien entlasten“, erklärte er.

 

Ob die SPD dabei mit einer Reform der Einkommensteuer in den Wahlkampf ziehen will, ist laut Schäfer-Gümbel „vorstellbar“, aber noch nicht entschieden. Geprüft werde eine Wiederbelebung der Vermögenssteuer auf sehr große Vermögen, „nachdem die Lösung bei der Erbschaftssteuer nicht überzeugt“. Die Freibeträge könnten nach Angaben Schäfer-Gümbels bei einer solchen Steuer für Alleinstehende bei zwei Millionen Euro liegen, für Ehepaare bei vier Millionen Euro.

 

Auch große Unternehmen sollen steuerlich belastet werden: Jede Firma, die einem Manager mehr als eine Million Euro an Gehalt und Bonus zahlt, solle die Zusatzausgaben künftig nicht mehr steuerlich geltend machen können. kk

 

 

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