EKD-Ratvorsitzender Bedford-Strohm: USA müssen Einreisestopp überdenken

Heilbronn  Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat sich zutiefst besorgt über das US-Einreiseverbot für Muslime aus bestimmten Staaten geäußert.

Von Hans-Jürgen Deglow
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Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm. Foto: dpa

Bedford-Strohm sagte der Heilbronner Stimme: „Der Mensch, nicht nur der Christ, das ist unsere Überzeugung als Christen, ist geschaffen zum Bilde Gottes und deswegen unendlich kostbar. Es ist eine zutiefst christlich gegründete Einsicht, wenn es in Artikel 1 unseres Grundgesetzes heißt 'Die Würde des Menschen ist unantastbar' und nicht 'Die Würde des Christen ist unantastbar'.“

Der EKD-Ratsvorsitzende sagte weiter: „Ich setze sehr darauf, dass die erst wenige Tage im Amt befindliche Administration angesichts des Protestes der weltweiten Zivilgesellschaft ihr Handeln überdenkt.“

Bedford-Strohm betonte: „Flüchtlinge und Vertriebene haben ein Anrecht auf Schutz.“ 


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