"ARD-Morgenmagazin" zwischen "Rußland" und Amerika

Das "ARD-Morgenmagazin" hat für seine Berichterstattung zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland einen besonderen Ort gefunden.

Von teleschau - der mediendienst

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Zur Fußball-WM in Russland ist das "ARD-Morgenmagazin" vor Ort. Naja, zumindest einigermaßen. Es sendet aus dem ostfriesischen Friedeburg. In der Gemeinde heißt ein Ortsteil tatsächlich Rußland.   Foto: WDR / ddp images / Focke Strangmann

Amerika und Rußland sind nur zwei Kilometer voneinander entfernt. Oder eben schlappe zehn Gehminuten! Zumindest in der 10.000-Seelen-Gemeinde Friedeburg ist das so. Kein Scherz! In der Gemeinde im Ostfriesischen heißen zwei Ortsteile wirklich Rußland und Amerika. Diese Besonderheit nimmt das "ARD-Morgenmagazin" zum Anlass, um während der Fußball-Weltmeisterschaft live aus dem kleinen Ort zu senden.

Am Donnerstag, 14. Juni, zum Start der Spiele im ganz großen Russland, und am Freitag, 15. Juni, sowie von Montag, 25., bis Freitag, 29. Juni, und von Montag 9., bis Freitag, 13. Juli, deckt die ARD den Fußball-Frühstückstisch zwischen 5.30 Uhr und 9 Uhr eben in Rußland. Bis zu 90 Minuten des "Morgenmagazins" wird der Sport während der Weltmeisterschaft einnehmen.

An den ersten beiden Tagen moderiert Okka Gundel den Sportblock im "Morgenmagazin". In den beiden weiteren Sendewochen übernimmt Peter Großmann die Moderation. Zudem ist Yared Dibaba als Co-Moderator im Einsatz.

Dibaba begleitet den WM-Auftakt am Donnerstag, 14. Juni, darüber hinaus mit seiner Band Die Schlickrutscher musikalisch. Am Freitag, 15. Juni, erscheint Adel Tawil auf einer kleinen See-Bühne mit Steg und Wald im Ostfriesischen. Weitere Auftritte von unter anderem Madsen, Heinz Rudolf Kunze, Joris und Die Höhner sind geplant.

Während des Sportblocks im "ARD-Morgenmagazin" stehen Live-Schalten unter anderem in das Mannschaftsquartier der deutschen Nationalmannschaft im russischen Watutinki nahe Moskau auf dem Programm. Als Experten wurden Olaf Thon, Weltmeister von 1990, Eishockeyspieler Christian Ehrhoff, der ehemalige Bundesligaprofi Mike Büskens sowie Ex-Nationalspielerin Inka Grings engagiert.

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Beim "ARD-Morgenmagazin" seit mehr als 20 Jahren für den Sport zuständig: Peter Großmann.   Foto: WDR / Monika Sandel
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Musikalischer Gast während der Fußball-WM im "ARD-Morgenmagazin": Adel Tawil.   Foto: Universal
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Madsen rocken das "ARD-Morgenmagazin" während der Fußball-WM in Russland.   Foto: Dennis Dirksen