YouTube Music in Deutschland gestartet

Google hat seinen im Mai angekündigten Musikstreamingdienst YouTube Music nun auch in Deutschland gestartet. Der Service soll den Platzhirschen Spotify und Apple Music Konkurrenz machen und bietet ein vergleichbares Angebot.

Von Jan Treber

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Der Musikstreamingdienst YouTube Music ist nun auch in Deutschland gestartet.   Foto: YouTube Music

YouTube Music hat auch in Deutschland und Österreich den Betrieb aufgenommen. Etwa einen Monat nach dem Start in den USA, Australien, Neuseeland, Südkorea und Mexiko soll der Dienst nun auch hierzulande insbesondere Spotify und Apple Music Konkurrenz machen. So bietet YouTube Music vergleichbare Funktionen wie die beiden Platzhirsche, insbesondere den Zugang zu Millionen Songs. Genaue Zahlen, etwa die Gesamtanzahl an Titeln, veröffentlichte Google jedoch nicht. Zudem gibt es zahlreiche Playlisten und jede Menge Musikvideos, die in die Oberfläche von YouTube Music eingebunden sind. Diese können im "Audiomodus" auch ohne Bewegtbilder abgespielt werden.

Der Start von YouTube Music bedeutet gleichzeitig wohl das Ende von Google Play Music - für einige Zeit werden beide Dienste allerdings parallel betrieben. Bislang ist das Hochladen eigener Titel bei YouTube Music noch nicht möglich.

YouTube Music kann kostenlos genutzt werden. Wie in der Grundversion von Spotify gibt es dann jedoch Werbeeinblendungen. Die werbefreie Version "YouTube Music Premium" mit zusätzlichen Funktionen kostet 9,99 Euro pro Monat und kann drei Monate gratis getestet werden. Der Service kostet damit ebenso viel wie Apple Music und die Abo-Version von Spotify. Für zwei Euro mehr gibt es bei "YouTube Premium" zudem die Möglichkeit, Musikvideos werbefrei anzusehen und diese herunterzuladen. Ein Familientarif für bis zu sechs Personen schlägt mit 14,99 Euro zu Buche, 17,99 Euro werden für YouTube Premium fällig. YouTube Music ist ab sofort verfügbar und über eine Weboberfläche nutzbar. Auch Apps für Android und iOS stehen bereit.

Rubrik Computer - Internet

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In der "Hotlist" gibt es angesagte Videos. Der Reiter ist vergleichbar mit der Trending-Page auf YouTube, jedoch auf Musikvideos beschränkt.   Foto: YouTube Music
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Die Vorschläge von YouTube Music sollen dem persönlichen Musikgeschmack des Nutzers entsprechen.   Foto: YouTube Music