Blick in neues Gemeindehaus

1000 Besucher bei Einweihungsfeier der Evangelischen Täufergemeinde

Von Petra Laidig

Blick in neues Gemeindehaus
Bürgermeister Heinz Nägele (von links) überreichte einen Geschenkkorb an den Vorsitzenden Hans-Peter Föll sowie Joachim Föll und Manuel Müller.Foto: Petra Laidig

Wüstenrot - Zwei Tage lang feierte die Evangelische Täufergemeinde (ETG) Neuhütten die Einweihung ihres neuen Gemeindehauses Arche. Mit von der Partie waren über 1000 Besucher, die die Gelegenheit nutzten, den Neubau in Augenschein zu nehmen. Dabei sparten sie nicht mit Lob und Anerkennung über das gelungene Projekt und zollten auch den Gemeindemitgliedern für ihren Arbeitseinsatz gebührend Respekt.

"Alle Achtung, was die hier geleistet haben. Wenn wir vorbeigekommen sind, haben wir auch viele junge Leute hier arbeiten sehen", zeigte sich Dieter Arnold aus Neuhütten beeindruckt. "Die ganze Technik ist gigantisch", stellte Edeltraud Grömer-Philipp aus Wüstenrot fest, nachdem sie an einer Führung durchs Haus teilgenommen hatte.

Rundgang Von den Gruppenräumen und Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen im Untergeschoss zeigte sich Manuela Dieterich begeistert: "Super toll, was für die Kinder gemacht wurde", meinte die Neuhüttenerin.

Geprägt von Grußworten und einer Predigt von Dr. Bernhard Ott, dem Vorstand des Bundes der ETG, war der Festgottesdienst, den die Musikteams und der Posaunenchor umrahmten. Nie hätte er es sich träumen lassen, dass das Foyer einmal bis nach hinten bestuhlt sein werde, meinte der Vorsitzende Hans-Peter Föll angesichts der über 600 Gottesdienstbesucher.

Nochmals ließ er besonders ereignisreiche Bau-Stationen Revue passieren: "Es wurde sehr viel von allen verlangt, und trotzdem hat es Spaß gemacht." Föll dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz und den Nachbarn für die Geduld während der Bauzeit.

Apfelbaum An den steinigen Weg, den auch er mitverfolgen konnte, erinnerte Bürgermeister Heinz Nägele, der schon am Vortag als symbolisches Geschenk einen Apfelbaum gepflanzt und einen Stein niedergelegt hatte. "Möge dieses Haus ein Ort der Ruhe, der Ermutigung und Stärkung, der Hoffnung und der Geborgenheit sein", wünschte er der Gemeinde. Zwar kann das Team von Philipp-Architekten auf den Bau von über drei Dutzend Gemeindehäuser zurückblicken, doch "selten, wenn überhaupt, haben wir ein solches Engagement erlebt, wie hier in ihrer Gemeinde. Das hat über die ganze lange Bauzeit angehalten", lobte Walter Philipp in seiner Ansprache.

Programm Damit sich ihre Gäste in der Arche wohlfühlten, hatte die Gemeinde keine Mühen und Anstrengungen gescheut. Rund 120 Kinder wurden während des Gottesdienstes betreut, danach luden Spielstationen wie Rollenrutsche, Kletterwand oder Hüpfburg rund um die Arche zum Toben ein. Beim reichhaltigen Mittags- und Kuchenbuffet, zu dem die Besucher eingeladen waren, ließ es sich angenehm verweilen.