Verschiedene Interessen müssen unter einen Hut

Wüstenrot  Wüstenrot - Wenn das Haus Tabor vom Naturfreundeweg in Neuhütten ins Hotel am Spatzenwald in Wüstenrot umzieht, muss die Greifvogelanlage im Garten weichen.

Von bif

Email

Architekt Jürgen Galetzka (links) und Heimleiter Thomas Zeller mit dem Plan.

Wüstenrot - Wenn das Haus Tabor vom Naturfreundeweg in Neuhütten ins Hotel am Spatzenwald in Wüstenrot umzieht, muss die Greifvogelanlage im Garten weichen.

Sie könnte auf der benachbarten Wiese Platz finden. Dann benötigt der Hochseilgarten einen neuen Standort. Diese komplexen Veränderungen bedürfen noch vielen Gesprächen und Kompromisslösungen.

Verschiedene Interessen müssen unter einen Hut

Jürgen Wiesinger zeigt Gemeinde- und Ortschaftsräten sowie einigen Bürgern sein Wunschkonzept. Im Hintergrund die Flugdrahtanlage.

Fotos: Marion Berger

Auch wenn der Kaufvertrag des seit Jahren leerstehenden Gastronomiegebäudes der Martha-Maria-Seniorenhilfe gGmbH in Nürnberg noch nicht unterschrieben ist, plant Haus-Tabor-Heimleiter Thomas Zeller den Baustart im September. Das eröffnet Architekt Jürgen Galetzka Gemeinde- und Ortschaftsrat beim Ortstermin am Dienstagabend.

Hinter den Kulissen regt sich jedoch auch in Wüstenrot Widerstand gegen die Wohnstätte für chronisch Abhängigkeitskranke. Anwohner erwägen eine Bürgerinitiative.Sie befürchten eine Wertminderung ihrer Grundstücke und Häuser. Gemeinde- und Ortschaftsrat unterstützen die Greifvogelanlage als Aushängeschild.

Verschiedene Interessen müssen unter einen Hut

Verschiedene Nutzungen unterhalb der Wesleystraße: Wenn aus dem ehemaligen Hotel eine Betreuungseinrichtung wird, soll die Greifvogelanlage (rechts die Volièren) auf die Wiese neben dem Hochseilgarten. Dieser benötigt einen neuen Standort.

Das neue, bis zu 130.000 Euro teure Konzept für eine neue benachbarte Anlage hält Bürgermeister Heinz Nägele jedoch für finanziell nicht realisierbar. Er plädiert für eine einfachere, kleinere Lösung.