Überraschende Lösung für Greifvogelanlage

Wüstenrot  Wüstenrot - Überraschende Entwicklung in Wüstenrot: Für die Greifvogelanlage auf dem Areal des einstigen Hotels am Spatzenwald gibt es eine Lösung. Die Attraktion scheint damit gesichert

Von Sabine Friedrich

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Wüstenrot - Überraschende Entwicklung in Wüstenrot: Für die Greifvogelanlage auf dem Areal des einstigen Hotels am Spatzenwald gibt es eine Lösung. Die Attraktion scheint damit gesichert. Statt eine seitliche Verlegung in Richtung Hochseilgarten, werden Fluggelände, Volièren und alles andere komplett auf die Wiese unterhalb des Gartens Richtung Straße und Parkplätze bis zum Jahresende verlegt.

Die Gemeinde fädelte den Ausweg ein. Bürgermeister Heinz Nägele erreichte "in letzten Sekunde", dass der Eigentümer, ein Privatmann, sein Gelände verpachtet. An die Kommune, die an die Falknerfamilie Wiesinger unterverpachtet, kostenneutral für die Gemeindekasse.

Dies verkündete der Bürgermeister am Montagabend in der Ortschaftsratssitzung in Wüstenrot. Rund 20 Zuhörer verfolgten die Beratung zum Thema Bauvorhaben Zeller/Greifvogelanlage. Die Wiesingers seien einverstanden, erklärte Nägele gegenüber der Heilbronner Stimme. "Eine gute Lösung für alle Beteiligten", war er zufrieden.

Eine Bürgerinitiative macht sich für den Erhalt der Greifvogelanlage stark, sammelte dafür 180 Unterschriften. Eine Veränderung steht an, weil die Eingliederungshilfe für Suchtkranke, das Haus Tabor, von Neuhütten nach Wüstenrot umsiedeln, das einstige Hotel von der Martha-Maria-Seniorenhilfe kaufen und die Wohnstätte von 28 auf 40 Plätze erweitern will. Diese Pläne schmecken der BI ebenfalls nicht.

Nur der untere Teil des Gartens sollten die Wiesingers weiterhin nutzen können. Die seitliche Nachbargrundstück, das ihnen die Seniorenhilfe zur Pacht anbot, erachteten sie aber nicht als geeignet wegen des Hochseilgartens.