In Gesellschaft mit Gleichgesinnten

Wüstenrot/Löwenstein  Tausende Menschen sind schon auf den Pilgerrouten des Jakobsweges nach Santiago de Compostela gewandert. Vor Hape Kerkeling und nach Hape Kerkeling. Doch Pilgern ist nicht nur international auf ausgetretenen Pfaden in, das ist auch in Württemberg auf einer Route des ...

Von Karin Freudenberger

In Gesellschaft mit Gleichgesinnten

Für die Teilnehmer war der Pilgerweg − hier im Wald bei Lichtenstern − eine gute Gelegenheit, neue Menschen kennen zu lernen.

Foto: Karin Freudenberger

Tausende Menschen sind schon auf den Pilgerrouten des Jakobsweges nach Santiago de Compostela gewandert. Vor Hape Kerkeling und nach Hape Kerkeling. Doch Pilgern ist nicht nur international auf ausgetretenen Pfaden in, das ist auch in Württemberg auf einer Route des Diakonischen Werks möglich. Und zwar mit Oberkirchenrat Dieter Kaufmann oder ohne ihn. Die 32-köpfige Gruppe, die von Wüstenrot nach Lichtenstern unterwegs war, wählte die Variante mit dem Vorstand des Diakonischen Werks der evangelischen Kirche in Württemberg. Der ging gerne mit, weil für ihn dabei zwei wichtige Dinge zusammenkamen: Das Spirituelle beim Pilgern und das Kennenlernen diakonischer Einrichtungen an Start und Ziel.

Besichtigung Ausgangspunkt für die Pilgerer war das Seniorenzentrum Martha-Maria in Wüstenrot. Schon im einleitenden Gottesdienst sprach der Heilbronner Prälat Harald Stumpf die Thematik "Miteinander unterwegs sein" an. Und sah das auch im übertragenen Sinne für Kirche und Gesellschaft. Nach einer Besichtigung des Seniorenzentrums und einem kurzen Imbiss machten sich die Teilnehmer dann auf den etwa fünf Kilometer langen Pilgerweg.

Eine gute Möglichkeit auch für die Teilnehmer, neue Menschen kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen, tiefer gehende Gespräche zu führen oder einfach nur in sich zu gehen. Auch das Gemeinschaftserlebnis kam nicht zu kurz, denn es wurden unterwegs immer wieder Lieder angestimmt.