Einvernehmen für Baupläne des Hauses Tabor

Von Wüstenroter Seite aus ist alles klar für den Umzug des Hauses Tabor von Neuhütten ins ehemalige Hotel am Spatzenwald. Nachdem eine Lösung für die dortige Greifvogelanlage gefunden wurde - sie weicht auf die Wiese darunter aus (wir berichteten) - erteilte der ...

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Die Bepflanzung, so die Auflage der Räte, soll ergänzt werden.

Foto: Döttling

Von Wüstenroter Seite aus ist alles klar für den Umzug des Hauses Tabor von Neuhütten ins ehemalige Hotel am Spatzenwald. Nachdem eine Lösung für die dortige Greifvogelanlage gefunden wurde - sie weicht auf die Wiese darunter aus (wir berichteten) - erteilte der Gemeinderat am Dienstagabend dem Baugesuch unter zwei Bedingungen sein Einvernehmen: Beim Umbau und der Erweiterung zur Wohnstätte für chronisch Abhängigkeitskranke muss die Löschwasserversorgung in der Wesely Straße geprüft werden. Falls erforderlich hat der Bauherr eine Löschwasserzisterne zu installieren. Zum Zweiten soll der vorhandene Baumbestand erhalten und der Sichtschutz durch eine ergänzende Bepflanzung verbessert werden.

"Mir fehlen im Plan die Bäume, die wir erhalten wollen", kritisierte Mechthilde Holzwarth-Heron die Verwaltungsvorlage. "Der Ortschaftsrat hat mit der Maßgabe zugestimmt, dass die Greifvogelanlage erhalten werden kann und sich das neu Gebäude in die bestehende Bepflanzung und das Landschaftsbild einfügt", gab Wüstenrots Ortsvorsteher Heiko Dietterle dieses Votum bekannt. Zuständig für die Genehmigung des Baugesuchs ist das Landratsamt Heilbronn.

"Der optische Schutz ist uns wichtig, dieser Punkt wird zusätzlich in die Beschlusslage mit aufgenommen", stimmte Bürgermeister Heinz Nägele den Vorschlägen zu. Einstimmig erteilte das Ratsgremium sein Einvernehmen zum Bauvorhaben für die Wohnstätte mit 42 Betten. dö