Neuer Hagenbucher-Steg schwebt ein

Heilbronn - Um 8 Uhr war sie am Haken, um 9 Uhr hob sie ab, und schon um halb elf hatte sie ihre endgültige Position: Mit einem Mobilkran wurde am Dienstag am Heilbronner Wilhelmskanal eine 36 Meter lange und 52 Tonnen schwere Stahlbrücke „eingehoben“

Heilbronn - Um 8 Uhr war sie am Haken, um 9 Uhr hob sie ab, und schon um halb elf hatte sie ihre endgültige Position: Mit einem Mobilkran wurde am Dienstag am Heilbronner Wilhelmskanal eine 36 Meter lange und 52 Tonnen schwere Stahlbrücke „eingehoben“, wie Ingenieur Bernhard Neumann vom städtischen Amt für Straßenwesen erklärt.

Offiziell freigegeben werden soll der drei Meter breite Fußgängersteg im Herbst. Wie die benachbarte Adolf-Cluss-Brücke wird das auf 1,1 Millionen Euro veranschlagte Bauwerk mit Leuchten in Szene gesetzt, und zwar nach einem Konzept der Firma Uhl (Obersulm). Die Gesamtplanung der Brücke stammt aus dem Ingenieurbüro BIB Kutz (Durlach), für die Ausführung ist die Firma Mühlbauer aus Fürth im Wald verantwortlich.

Der Steg dient in erster Linie als Verbindung zwischen der ebenfalls im Herbst fertigen Lern- und Erlebniswelt Experimenta im Hagenbucher und einem neuen Parkhaus. Gleichzeitig ist er ein weiterer Mosaikstein für den Neckarpark und das spätere Buga-Gelände. So wird in dem Bereich auch ein neuer Fußweg mit Zebrastreifen und Mittelinsel über die Kranenstraße eingerichtet. Eine Öffnung des neuen Gehweges für Radfahrer ist geplant. Westlich des Wilhelmskanals wird die Uferpromenade im Stile der Badstraße fortgeführt, gut 40 Platanen werden gepflanzt. kra