Menschenbilder im Kolping-Bildungszentrum

Ausstellung mit Stefan Dittrichs Werken - „Potenzial brodelte vor sich hin“

Menschenbilder im Kolping-Bildungszentrum
Betrachtungsweisen: Junge und ganz junge Gäste sahen sich die Menschenbilder-Ausstellung von Stefan Dittrich an.Foto: privat

Heilbronn - - Eine eigene Ausstellung - das hatte sich Stefan Dittrich insgeheim schon länger gewünscht. Mehr als 60 Gäste kamen schließlich zur Vernissage seiner Schau „Menschenbilder“ ins Kolping-Bildungszentrum. Mit der Pianomusik seines Freundes Yves Alexander und im Gespräch mit Freunden, Bekannten, Kollegen und Fremden legte sich die Aufregung des 26-Jährigen aus Ellhofen: „Ich in erstaunt, dass so viele gekommen sind“, freute er sich.

Als Hausherrin im Kolping-Bildungszentrum freute sich Institutsleiterin Ilona Bräuninger über die Ausstellungseröffnung. Einem außergewöhnlichen künstlerischen Talent ein Forum zu geben, hatte sie gern eingewilligt. Ihrem Stellvertreter Peter Baust war Dittrich in einer beruflichen Fortbildungsmaßnahme aufgefallen. Der Heilbronner Grafiker Diethelm Wonner hatte in Dittrichs künstlerischen Arbeiten „ein Potenzial entdeckt, das vor sich hinbrodelte. Er hat meine Bewunderung gefunden“, erklärte Wonner in seiner Einführung in Dittrichs Werk seine Beweggründe, den jungen Mann auf seinem Weg zu begleiten. Regelmäßig tauschen sich die beiden über Techniken, Stile, Künstler und ihre eigenen Arbeiten aus.

Fleiß Nach Stationen an verschiedenen Theaterbühnen in Potsdam, Gießen, Wiesbaden und Ulm absolviert Dittrich eine Ausbildung zum Bühnenmaler am Heilbronner Theater. In seiner Freizeit arbeitet er weiter an seinen eigenen, meist expressiven Bildern. Ölkreide, Bleistift oder Kohle benutzt er. Mit dem nötigen Fleiß werde er es weit bringen, wagte Wonner eine Prognose.

Bis Samstag, 31. Januar, ist die Ausstellung „Menschenbilder“ zu den Öffnungszeiten der Schule oder nach Terminvereinbarung, Telefon 07131/88864-0, zu sehen.