Land fördert Buga-Brücke über den Hauptbahnhof

Heilbronn  Gute Nachricht aus dem baden-württembergischen Verkehrsministerium: Die kombinierte Fuß- und Radwegbrücke über den Heilbronner Hauptbahnhof wird vom Land wie bereits 2014 zugesagt gefördert.

Von Joachim Friedl

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Wie Ministerialdirektor Dr. Uwe Lahr im Auftrag von Minister  Winfried Hermann an Oberbürgermeister Harry Mergel schreibt, werde das Brückenbauprojekt in das Förderprogramm "Fußverkehrsinfrastruktur" aufgenommen.

Die Erweiterung des Landesgemeinde-Verkehrsfinanzierungsgesetzes sei derzeit in Arbeit. Mit dieser angepassten Gesetzesgrundlage könne dann auch die gesamte Brücke über den Hauptbahnhof als "grundsätzlich förderfähig" anerkennt werden. 
 
Wie berichtet, hatte das Verkehrsministerium bereits 2014 gegenüber dem damaligen Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach eine Fördersumme von rund drei Millionen Euro an der Gesamtinvestitionssumme von 7,6 Millionen Euro zugesagt. "An unserer Bereitschaft und unserem Willen, den Brückenbau zu fördern, hat sich nichts geändert", schreibt Lahr.

Architektenentwurf
 
Von dieser neuen Entwicklung wurde am Dienstagabend der Heilbronner Gemeinderat informiert. Einstimmig beschloss das Gremium den Bebauungsplan "Fuß- und Radwegbrücke Hauptbahnhof". Damit werden die baurechtlichen Angelegenheiten geregelt. Bereits im Sommer des vergangenen Jahres hatte der Gemeinderat sich für die Brückenplanung des Stuttgarter Architekturbüros Peter, Lochner, Bogenrieder ausgesprochen.

Das einem Blitz ähnelnden Bauwerk ist 195 Meter lang und 4,50 Meter breit. Die Auf- und Abgänge erfolgen ohne Rampen  über Treppen und Aufzüge. Diese Bauweise hatte im vergangenen Jahr zu teilweise erheblichen Irritationen geführt, da nach dem alten Landesgemeinde-Verkehrsfinanzierungsgesetz nur "durchgängige" Radwege gefördert werden.