Digitalisierung in der Medizin: Diskussion bei der Stimme

Heilbronn  Fünf Fachleute diskutieren bei einer Veranstaltung der Heilbronner Stimme am 22. Februar darüber, ob die Digitalisierung in der Medizin dafür sorgt, dass sich die Lage in Sachen Ärztemangel und Apothekensterben entspannt. Für diese kostenlose Veranstaltung können sich Zuhörer anmelden.

Von Valerie Blass

Eine Pflegerin legt einer Frau bei einer elektronischen Visite ein EKG-Gerät an, dass die Daten an einen Tablet-Computer und von dort aus zum Arzt überträgt. Ein Beispiel für Telemedizin. Foto: dpa

Ärztemangel und Apothekensterben sind Schlagworte, die Kommunalpolitikern und Patienten die Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Auch in der Region stehen viele Mediziner kurz vor der Rente – und ausreichend Nachwuchs ist schwer zu finden. Ähnlich angespannt ist die Situation auf dem Apotheken-Markt.

Diskussion im Stimme-Haus an der Allee

Kann die Digitalisierung der Medizin da Abhilfe schaffen? Darüber diskutieren fünf Fachleute am Mittwoch, 22. Februar, ab 16 Uhr im Haus der Heilbronner Stimme. Teilnehmer sind Boris Brand (Orthopäde und Unfallchirurg, Neckarsulm), Oliver Erens, Sprecher der Landesärztekammer, und Markus Koffner, Leiter regionales Vertragswesen der Techniker Krankenkasse.

Die Apothekerseite vertreten Christian Franken, Vorstandsmitglied der Versandapotheke Doc Morris, und Günther Hanke (Heilbronn), Präsident der Landesapothekerkammer.

Leser können sich bis Dienstag als Zuhörer für die Veranstaltung anmelden, Telefon 07131 615226, Mail: redsekretariat@stimme.de