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Eine Tafel für Peter Bruckmann

Heilbronn - An der ehemaligen Villa des Heilbronner Ehrenbürgers Dr. h. c. Peter Bruckmann in der Cäcilienstraße hat die Stadtverwaltung in diesen Tagen eine Tafel angebracht. Sie würdigt die Verdienste Bruckmanns (1865-1937) für die Stadt Heilbronn.

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Die Tafel würdigt die Verdienste Bruckmanns für die Stadt. Foto: Stadt Heilbronn
Heilbronn - An der ehemaligen Villa des Heilbronner Ehrenbürgers Dr. h. c. Peter Bruckmann in der Cäcilienstraße hat die Stadtverwaltung in diesen Tagen eine Tafel angebracht. Sie würdigt die Verdienste Bruckmanns (1865-1937) für die Stadt Heilbronn.

Der Silberwarenfabrikant war an bedeutenden wirtschaftlichen und kulturellen Projekten beteiligt. So sind beispielsweise das damalige Stadttheater, der für Heilbronn so wichtige Neckarkanal, aber auch die Stuttgarter Weißenhofsiedlung untrennbar mit dessen Namen verknüpft.

Peter Bruckmann hat die Kunstgewerbeschule München besucht und 1887 die väterliche, in Deutschland führende Silberwarenfabrik P. Bruckmann & Söhne in Heilbronn übernommen. 1923 übergab er die Geschäftsleitung an seinen Sohn Peter Bruckmann.

Mitbegründer des Deutschen Werkbundes

Peter Bruckmann war über 30 Jahre Mitglied des Heilbronner Gemeinderates und von 1915 bis 1933 Landtagsmitglied (DDP). 1907 gehörte er zu den Mitbegründern des Deutschen Werkbundes und fungierte dort als Vorsitzender. Mehr als drei Jahrzehnte stand er dem Kunstverein Heilbronn als Vorsitzender vor. Nach dem Machtantritt der NSDAP konnte er seine öffentlichen Ämter nicht weiterführen.

Ehrenbürger

1920 erhielt Bruckmann ehrenhalber den Doktor-Titel der Technischen Universität Aachen verliehen, 1926 wurde er Ehrenbürger der Stadt Heilbronn. Nach ihm ist seit 1952 die Kanalhafenbrücke benannt sowie die 2005 gegründete neue Kreisberufsschule beim Schießhaus.

In der ehemaligen Villa Peter Bruckmanns befindet sich heute das städtische Grünflächenamt sowie das Büro des Baubürgermeisters. red

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