Noch kein klarer Sieger bei Brückenwettbewerb

Heilbronn  Drei Brückenvarianten hat sich die Jury ausgesucht. Welches Bauwerk in einigen Jahren tatsächlich die Verbindung herstellt zwischen dem Gelände der Bundesgartenschau und dem Vorplatz des Heilbronner Hauptbahnhofes, das wird sich aber erst im Sommer zeigen.

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Einer der Siegerentwürfe für eine Geh- und Radweg-Brücke über die Gleise des Hauptbahnhofes Heilbronn. Animation: privat

 

Am 17. Juli sollen die Architektur- und Ingenieur-Vorschläge dem Heilbronner Gemeinderat vorgelegt werden. Die Jury entschied sich zum Ende dieser Woche nicht für einen eindeutigen Wettbewerbssieger, sondern vergab zwei zweite Plätze und einen dritten Platz, die am Freitag der Presse vorgestellt wurden.

Von den drei Brücken, die jeweils eine Spanne von 190 Meter überbrücken und in etwa sieben Metern Höhe über die Gleise der Deutschen Bahn führen, sind zwei Entwürfe geschlossene Bauwerke, eine Brücke ist offen. Die Kosten liegen zwischen 4,9 und 6,2 Millionen Euro.

Obwohl europaweit Fachplaner zur Abgabe eines Entwurfes aufgefordert worden waren und auch 44 Bewerbungen eingingen, stammen die drei Siegerentwürfe alle von Stuttgarter Büro-Kooperationen aus Ingenieuren und Architekten: Platz drei von Mayr Ludescher Patner/Auer+Weber+Assoziierte,die Plätze zwei von Arbeitsgemeinschaft GS Ingenieure/Wittfoht archichtekten sowie Peter und Lochner/Bogenrieder freie Architekten. 

Info

Die Entwürfe sind im großen Saal des Technischen Rathauses am Dienstag, 15. April von 10 bis 12 und von 15 bis 16 Uhr, am Mittwoch, 16. April, von 16 bis 18 Uhr und am Donnerstag, 17. April, von 10 bis 12 Uhr sowie nach Ostern zu sehen. iba

 

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