Neue Experimenta: Siegerentwurf von Berliner Architekturbüro

Heilbronn  Das Berliner Architekturbüro Sauerbruch&Hutton hat die neue Experimenta entworfen. Den Siegerentwurf, der aus einem international besetzen Wettbewerb hervorging, präsentierte heute die Dieter-Schwarz-Stiftung.

 

Der Sieger des Architektenwettbewerb „Erweiterung Experimenta Heilbronn“ steht fest. Es ist das Berliner Büro Sauerbruch & Hutton. Es wird bis Ende 2017 neben dem bestehenden Hagenbucher auf der Kraneninsel einen spektakulären Neubau errichten.  24 international renommierten Architektenbüros waren eingeladen. Auslober und Bauherr sind die Dieter Schwarz Stiftung gGmbH und die Experimenta gGmbH. Die Kosten sind nicht bekannt.

Mit dem Neubau neben der bestehenden Experimenta will die Stiftung ein deutschlandweites Leuchtturmprojekt schaffen. Das soll außer weiteren Ausstellungsflächen einen Science Dome bieten sowie eine Biosphäre. 

Das Büro Sauerbruch&Hutton hat bisher schon sehr prominente Gebäude entworfen, so das Museum Brandhorst in München oder das Gebäude der Munich Re, ebenfalls in München.

Ausstellung 

Noch bis Sonntag, 10. November, sind alle 19 Wettbewerbsarbeiten zum Experimenta-Neubau in einer Ausstellung mit Modellen und Bildern zu besichtigen. Aber nicht in der Experimenta I im ehemaligen Hagenbucher-Gebäude, sondern im Forum des Bildungscampus Heilbronn, Dammstraße 1. Hierzu hat das Forum werktags von 13 bis 21 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Am Samstag, 9. November, 11 und 16 Uhr, findet eine öffentliche Führung mit Dirk Vogel statt, er ist Mitglied des Preisgerichts. iba/kra

 

 

Die Jury sah folgende Wettbewerbsziele erfüllt:

  • Schaffung eines architektonischen Leuchtturms im Zentrum der Stadt Heilbronn auf der Kraneninsel
  • Attraktives städtebauliches Zusammenspiel von Neubau und experimenta-Bestandsgebäude
  • Entwicklung der experimenta zu einem Science Center, was hinsichtlich der Besucherangebote einzigartig in Deutschland ist
  • Optimale Funktionalität des Gebäudes in Hinblick auf die inhaltlichen Bausteine des experimenta-Konzeptes: interaktive Ausstellungen, Talentschmieden, multifunktional nutzbarer Science Dome, gläserne Biosphäre, Schüler-Labore- und Ateliers, Werkstätten, Veranstaltungs- und Aufenthaltsbereiche sowie Gastronomie und Shop
  • Verbindung der drei Nutzungskonzepte „exzellenter außerschulischer Lernort“, „überregionaler Besuchermagnet“ und „außergewöhnlicher Veranstaltungsort“ durch eine spannungsreiche und repräsentative Innenraumgestaltung.

 

In der Endauswahl waren:

  • Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg
  • HaasCookZemmrich STUDIO2050, Stuttgart
  • Henning Larsen Architects, Kopenhagen / München
  • Kauffmann, Theilig & Partner, Ostfildern
  • Sauerbruch & Hutton, Berlin
  • schneider + schumacher, Frankfurt am Main
  • Wilford & Schupp Architekten, Stuttgart
  • Wulf Architekten, Stuttgart

 

Bitte beachten Sie:

Dies ist eine kostenlose Kurzversion eines Stimme.de Premium Inhalts. Sind Sie bereits Stimme.de Premium Leser oder interessieren Sie sich für unsere Premium-Angebote, besuchen Sie bitte die ausführliche Version dieses Artikels.

zum Premium Artikel