Hochfliegende Pläne: Welche Zukunft hat die Heilbronner Kletterarena?

Heilbronn  Neubau auf dem Buga-Gelände oder Erweiterung am Standort: Der Heilbronner Alpenverein hat plötzlich viele Optionen für seine boomende Kletterarena.

Der Vorsitzende des Heilbronner Alpenvereins ließ bei der Mitgliederversammlung am Mittwochabend die Katze aus dem Sack: "Die EnBW hat uns ihr Kesselhaus im Block E als Erweiterungsfläche angeboten", sagte Bernd Bührer im Haus des Handwerks. In unmittelbarer Nachbarschaft residiert die vereinseigene Kletterarena. Sie hatte 2013 genau 56245 Besucher, ein neuer Rekord.

Das Kraxleldorado platzt schon seit Jahren aus allen Nähten. Mit dem Kesselhaus, das die EnBW bisher als Veranstaltungsraum nutzt, würde die Sektion Heilbronn ihre Kletterarena mit einem Schlag verdoppeln. Doch auch die Kosten würden sich mit einem Schlag duplizieren. Unklar ist, ob der Verein dieses Risiko eingeht. Bührer: "Wir verhandeln noch." Unterdessen sind die Pläne, auf dem künftigen Buga-Gelände neu zu bauen, auch noch nicht ganz ad acta gelegt, erklärte der Vorsitzende.  Allerdings sprachen sich zwei Drittel der Kletterer bei einer Umfrage des Vereins für einen Verbleib am alten Standort im Block E aus. mut


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