Heilbronn dämmt Prostitution ein

Heilbronn  Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die vom Gemeinderat beantragte Erweiterung der bestehenden Heilbronner Sperrbezirke für Straßenprostitution jetzt vorgenommen.

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 Die Verordnung tritt damit am Mittwoch, 24. Dezember, in Kraft. Die Ausweitung des Sperrbezirks betrifft die Straßenzüge auf dem Areal Wohlgelegen, auf dem sich unter anderem der Zukunftspark befindet.

Zeitlich unbefristet verboten ist die Straßenprostitution demnach in der Kalistraße bis zur Einmündung in die Hafenstraße, Im Zukunftspark, Inselwiesenstraße, Wohlgelegen und Thomaswert. Von 6 bis 19 Uhr gilt der Sperrbezirk zudem in der Hafenstraße nördlich der Bahnlinie Weinsberg-Heilbronn, auf der Paul-Metz-Brücke und in der Albertistraße bis zur Einmündung in die Karl-Wüst-Straße.

Grund für die Ausweitung des Sperrbezirks ist, dass sich nach Angaben der Kriminalpolizei die Straßenprostitution vermehrt in die Hafenstraße verlagert hatte. Dort sind tagsüber teilweise auch Kinder und Jugendliche unterwegs.

In den vergangenen Monaten hatten sich immer wieder ansässige Firmen und Familien, die Veranstaltungen auf der Theresienwiese besuchten, über den Boom auf dem neuen Straßenstrich der Stadt beschwert. red