Wenig Vertrauen

GKN Die meisten deutschen Atomkraftwerke sind gegen terroristische Angriffe mit Flugzeugen nicht ausreichend geschützt.

Email
Wie entscheidet sich der Bundespräsident?

GKN Die meisten deutschen Atomkraftwerke sind gegen terroristische Angriffe mit Flugzeugen nicht ausreichend geschützt. Einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Frontal21“ zufolge sagt ein von Bayern, Baden-Württemberg und Hessen in Auftrag gegebenes Gutachten, dass vor allem bei älteren Kraftwerken im Falle eines Terrorangriffs mit schweren bis katastrophalen Freisetzungen radioaktiver Stoffe zu rechnen ist. Zu diesen Meilern zählt auch GKN I. Der Öffentlichkeit wurden diese Erkenntnisse aus dem Jahr 2002 vorenthalten, das Gutachten angesichts der Brisanz kurzerhand als vertraulich eingestuft. Ein Vorgehen, das alles andere als vertrauensbildend wirkt.

Photovoltaik Strom aus Sonnenenergie: Diese umweltfreundliche Technik findet im Landkreis immer neue Freunde. Auf einer ständig wachsenden Zahl von Hausdächern, Scheunen und Fabrikgebäuden produzieren Solarzellen Elektrizität. Auf dem Oedheimer Flugplatz ist jetzt eine Anlage in Betrieb gegangen, die pro Jahr eine Million Kilowattstunden Strom erzeugen kann. Das reicht für einige hundert Haushalte. In Neuenstadt ist eine Anlage in ähnlicher Dimension geplant, auch Hardthausen will mit einer Bürgerenergiegenossenschaft auf den Photovoltaik-Zug aufspringen. Möglich macht diesen Boom eine vielgescholtene Regelung. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sichert den Betreibern von Photovoltaikanlagen feste Vergütungen zu. Die Förderung wird über eine bundesweite Umlage auf alle Energiekunden finanziert. Laut Bundesumweltministerium beträgt der Anteil des EEG am Haushaltsstrompreis derzeit rund 5,5 Prozent.

Regionaltag Die Region Heilbronn-Franken ist nicht organisch gewachsen, sondern wurde in den 70er Jahren politisch zusammengefügt. Das ehrenvolle Ziel der Bürgerinitiative Pro Region ist es, ein Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen zu schaffen. Ein Instrument, dem näher zu kommen, sind die Regionaltage. Am Wochenende war Brackenheim Schauplatz dieser Veranstaltung. Die Besucher erwartete ein großes kulinarisches Angebot, Bühnenprogramm und Ausstellungen. Was teilweise fehlte, waren Gäste oder Firmen aus Hohenlohe. Der Regionaltag wurde so zu einem bunten Straßenfest, allerdings mit einem stark lokalen Charakter. Es scheint schwierig zu sein, die Menschen in einem derart großen Gebiet einander näher zu bringen.

Konjunkturpaket Über 20 Millionen Euro sollen aus dem zweiten Konjunkturpaket in den Landkreis fließen. In der Regel wollen Städte und Gemeinden Fassaden isolieren und Dächer sowie Fenster erneuern. Noch warten einige Kommunen auf Post aus Stuttgart. Doch das Regierungspräsidium (RP) muss eine wahre Antragsflut bewältigen. Laut RP-Sprecher gingen aus Nordwürttemberg 377 Anträge mit 987 Einzelmaßnahmen ein. 254 Anträge seien bereits abgearbeitet. Bis Ende Juni soll über das Gros der restlichen Vorhaben entschieden sein. Die Behörde bearbeite die Anträge nach Eingangsdatum. Wichtig für Kommunen und Wirtschaft ist, dass die Arbeiten noch vor der Sommerpause vergeben werden können.


Kommentar hinzufügen