Neun zusätzliche Verbindungen auf der Frankenbahn

Region - Auf der Bahnstrecke Friedrichshall-Jagstfeld und Osterburken sollen ab Dezember mehr Züge fahren. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Lasotta mitteilt, hat das Land auf der sogenannten Frankenbahn knapp 34.000 zusätzliche Zugkilometer bei der Bahn bestellt.

Von Wolfgang Müller

Region - Auf der Bahnstrecke Friedrichshall-Jagstfeld und Osterburken sollen ab Dezember mehr Züge fahren. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Lasotta mitteilt, hat das Land auf der sogenannten Frankenbahn knapp 34.000 zusätzliche Zugkilometer bei der Bahn bestellt. Insgesamt baut die Landesregierung die Zugkilometer in ganz Baden-Württemberg um 500.000 Kilometer aus. Kosten: rund drei Millionen Euro jährlich, so ein Sprecher des Innenministeriums.

Lücken schließen

Bei der Frankenbahn gelte es Lücken im Fahrplan zu schließen, so Norbert Kuhnle, Pressesprecher der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg. Die knapp 34 000 Kilometer verteilen sich auf neun Verbindungen. In den Fahrplan aufgenommen werden sie voraussichtlich zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember.

Im einzelnen handelt es sich um folgende Verbindungen: Jagstfeld-Osterburken, Abfahrt 8.52 Uhr, sonntags. Jagstfeld-Möckmühl (10.52 Uhr) montags bis freitags. Jagstfeld-Osterburken (18.06) montags bis freitags, sowie samstags um 18.52 Uhr und um 20.32 Uhr. In der anderen Richtung: Osterburken-Jagstfeld (7.01 Uhr) sonntags, Möckmühl-Jagstfeld (11.20) montags bis freitags, Osterburken-Jagstfeld jeweils samstags um 19.40 Uhr und um 21.40 Uhr.

Initiative

„Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, so Hubert Waldenberger, Sprecher des Landratsamtes Heilbronn. „Wünschenswert wäre aber ein Stundentakt.“ Auch die Initiative 780 Frankenbahn begrüßt diesen Schritt. „Wir freuen uns über jeden zusätzlichen Kilometer“, so Vorsitzender Hans-Martin Sauter. Die Frankenbahn bleibe aber weit entfernt von Strecken mit Taktung oder gar Stadtbahnen.