Fusion mit Felsengartenkellerei perfekt

Besigheim/Neckarwestheim - Die Mitglieder der Felsengartenkellerei Besigheim haben mit 87 Prozent der Fusion mit der Neckarwestheimer Weingärtnergenossenschaft zugestimmt. Dort hatten sich zwei Tage zuvor 97 Prozent für den Weg nach Besigheim ausgesprochen.

Besigheim/Neckarwestheim - Die Mitglieder der Felsengartenkellerei Besigheim haben mit 87 Prozent der Fusion mit der Neckarwestheimer Weingärtnergenossenschaft zugestimmt. Dort hatten sich zwei Tage zuvor 97 Prozent für den Weg nach Besigheim ausgesprochen. Die Neckarwestheimer werden schon ab Herbst ihre Trauben in der Kelter in Hessigheim abliefern. Götz Reuftle, Vorstandsvorsitzender der Felsengartenkellerei, nennt das Ergebnis "sehr zufriedenstellend". Mindestens 75 Prozent Zustimmung der 400 Mitglieder, die am Mittwochabend abstimmten, wären nötig gewesen.

Zentrales Argument für diese und auch andere Fusionen ist laut Reuftle, dass "immer weniger Kunden immer größere Mengen fordern". Die Felsengartenkellerei habe sich deshalb schon 2010, als die WG Ilsfeld aufgenommen wurde, "im Grundsatz" für Wachstum entschieden. Als weiterer Vorteil gilt, dass so durch bessere Auslastung der Anlagen Kosten reduziert werden können.

Personell findet sich Neckarwestheims WG mit zwei Leuten in den Gremien der Felsengartenkellerei wieder. Dr. Gottfried Kazenwadel wird dem Aufsichtsrat angehören, der seitherige Vorstandsvorsitzende, Michael Ziegler, wurde in den Beirat gewählt.

Die Felsengartenkellerei wird dann zehn Mitgliedsgemeinden und über 1600 Mitglieder haben. Aktuell hat sie mit den rund 100 Hektar aus der Fusion des Vorjahres mit der WG Ilsfeld 624 Hektar Rebfläche im Ertrag. Mit Neckarwestheim dürften rund 35 Hektar dazu kommen. Dann ist die Felsengartenkellerei nach der WG Heilbronn (1056 Hektar) die zweitgrößte Weingärtnergenossenschaft in Württemberg. kal