Demonstration im Hauptbahnhof für Erhalt des Infopoints

Heilbronn - Im Heilbronner Bahnhof fand erstmals, wie die Veranstalter mitteilen, eine angemeldete Demonstration mit Kundgebung statt.

Heilbronn - Im Heilbronner Bahnhof fand erstmals, wie die Veranstalter mitteilen, eine angemeldete Demonstration mit Kundgebung statt. Aufgerufen hatte das Aktionsbündnis "Heilbronner gegen S 21 − für eine Bahnwende in der Region", in dem zahlreiche Organisationen wie der DGB, BUND und VCD aber auch Parteien und Einzelpersonen Mitglied sind. Die Planung der Bahn für den provisorischen und künftigen Infopoint auf dem Bahnsteig 2 und 3 einzurichten, stößt auf entschiedenen Protest. Darum fand die Demonstration statt.

Auskünfte über die Bahnverbindungen sollten sich Bahnreisende im Eingangsbereich holen können, so die Forderung der Demonstranten. Bis zum Ende der Baumaßnahmen könnte der Platz für die Passbildautomaten genutzt werden. Susanne Faust-Lederer vom VCD sagte, dass das Land für jeden Zughalt auf dem Bahnhof Heilbronn eine Gebühr von zwölf Euro bezahle. Das sei genau so viel wie Bayern für den Münchener Hauptbahnhof bezahlen muss. Die hohen Gebühren für Strecken und Bahnhöfe, die die Landesregierung freiwillig bezahlt, seien letztlich eine verdeckte Subventionierung der Bahn durch das Land für Stuttgart 21. Für einen solch stolzen Preis könne man mehr Komfort für die Bahnreisenden verlangen, heißt es in einer Pressenotiz der Veranstalter über die Protestkundgebung. red