Bürgermeister Karl Alber wird 60

Erlenbach - Fußball war seine Leidenschaft, doch auch im Berufsleben war er stets am Ball. Seit 22 Jahren sitzt er auf dem Chefsessel im Erlenbacher Rathaus und verspürt „eine gewisse Befriedigung“: Bürgermeister Karl Alber (Foto: Archiv) feiert heute seinen 60. Geburtstag. Die Gemeinde Erlenbach würdigt dies mit einem Empfang in der Sulmtalhalle.

Karl Alber

Erlenbach - Fußball war seine Leidenschaft, doch auch im Berufsleben war er stets am Ball. Seit 22 Jahren sitzt er auf dem Chefsessel im Erlenbacher Rathaus und verspürt „eine gewisse Befriedigung“: Bürgermeister Karl Alber (Foto: Archiv) feiert heute seinen 60. Geburtstag. Die Gemeinde Erlenbach würdigt dies mit einem Empfang in der Sulmtalhalle.

Albers Start als Bürgermeister der Doppelgemeinde begann 1986 mit klarem Vertrauensbeweis. Gleich im ersten Wahlgang behauptete sich der damalige Stellvertreter des Kreiskämmerers in einem beachtlichen Viererfeld mit 62,6 Prozent. Alber beerbte Alfons Biermann. „Ich hatte Glück, eine solide geführte Gemeinde übernehmen zu können“, blickt der dreifache Familienvater „stolz und zufrieden auf das zurück, was in über zwei Jahrzehnten erreicht wurde“. Zu den „Highlights“ seines Schaffens in Erlenbach zählt er unter vielen Projekten den Bau des Gemeindezentrums mit Sport- und Kulturhalle, den Kindergartenaus- und -neubau, sowie die Erschließung weiterer Wohn- und Gewerbegebiete. Alles gelang auf solider Basis, denn trotz der millionenschweren Investitionen ist die Kommune seit Jahren schuldenfrei.

Vielen wegen seines sportlichen Engagements in Erinnerung ist der gebürtige Frankenbacher als Fußballspieler der Zweitligamannschaft des VfR Heilbronn Anfang der 70er Jahre. Aktuell präsent und seit vielen Jahren aktiv ist Karl Alber in der überörtlichen Kommunalpolitik – als Mitglied der CDU-Fraktionen im Kreistag und in der Regionalversammlung.

Nun, dem Pensionsalter noch etwas näher, „darf jetzt etwas Ruhe einkehren“. Die großen Aufgaben seien erfüllt, es gelte daher, „das Erschaffene zu verwalten und zu erhalten“. In zwei Jahren ist seine Amtszeit zu Ende. „Es ist noch unklar, was dann geschieht“, lässt sich der Jubilar die Perspektive offen. kal/gla