Neue Planungen für die große Flucht

Neckarwestheim  Die Atomkatastrophe von Fukushima hat Politik und Behörden zum Umdenken bewogen. Die Strahlenschutzkommission hat Pläne erarbeitet, wie auf einen schweren Reaktorunfall in Neckarwestheim zu reagieren ist.

Von unserem Redakteur Reto Bosch

Die Vorschläge sehen zwei Zonen vor, die unter Umständen evakuiert werden müssten. Für GKN heißt das: im Extremfall mehrere Hunderttausend Menschen. Wie das praktisch umzusetzen wäre, ist noch unklar. Vor dem Super-Gau in Japan gingen die Notfallplanungen für das Neckarwestheimer Kernkraftwerk von Unfällen begrenzter Schwere aus. Etwa eine radioaktive Wolke, die über die Region zieht. Sie basierten auf Wahrscheinlichkeiten, mit denen bestimmte Szenarien eintreten. Doch spätestens Fukushima