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Mergel kämpft für Ausbau der Neckarschleusen

Harry Mergel lässt beim Thema Schleusenausbau nicht locker: Der Heilbronner Oberbürgermeister hat den Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, in einem Brief auf neue Fördermöglichkeiten durch die Europäische Union hingewiesen.

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Neckarschleuse bei Lauffen. Foto: Andreas Veigel

Die EU-Kommission hat Anfang September ihre Leitlinien und Förderbedingungen für Vorhaben der Verkehrsinfrastruktur im TEN-V-Kernnetz vorgestellt. Zu diesem Netz zählt auch der Neckar auf dem schiffbaren Abschnitt von Plochingen bis zur Mündung in den Rhein mit den drei Neckarhäfen Heilbronn, Stuttgart und Plochingen. 20 Prozent der Investitionen im dreistelligen Millionenbereich könnten Mergel zufolge durch EU-Finanzmittel abgedeckt werden.

"Eine solche Kofinanzierung würde die Chance eröffnen, die Ausbaumaßnahme insgesamt zu beschleunigen", so Mergel, der die Bundesregierung bittet, einen entsprechenden Antrag bei der EU zu stellen.

Der OB betont in seinem Schreiben, dass der Neckar die Schleusenverlängerung für Binnenschiffe der 135-Meter-Klasse benötigt, um nicht vom übrigen Binnenschifffahrtsverkehr im Rheinstromgebiet abgehängt zu werden. Es sei höchst sinnvoll, die Schleusen bis Plochingen zu verlängern, um durchgehende Umlaufverkehre auf dem Neckar mit dem 135-Meter-Schiff zu ermöglichen. Daher setzt sich Mergel auch beim Neubau der nicht mehr sanierungsfähigen Schleuse Besigheim dafür ein, diese auf die 135-Meter-Schiffe zu konzipieren.

Nach den aktuellen Zeitplänen ist der Neckarschleusenausbau von der Mündung bis Heilbronn erst 2031 erreicht statt wie ursprünglich geplant 2021. red

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