Wenig Unterkünfte: Studenten haben es schwer

Heilbronn - Vielen jungen Menschen, die in Heilbronn studieren oder eine Ausbildung beginnen wollen, stellt sich derzeit das gleiche Problem: „Wohnungen sind allgemein knapp. Der Bedarf ist größer als das Angebot“, sagt Birgit Englert, Asta-Sekretärin an der Hochschule Heilbronn.

Von Frank Lutz

Seltenes Glück: Gleich die erste Wohnung, die Maklerin Ellen Barho-Suciu (links) ihr zeigt, gefällt Roxanne Klay.
Heilbronn - Vielen jungen Menschen, die in Heilbronn studieren oder eine Ausbildung beginnen wollen, stellt sich derzeit das gleiche Problem: „Wohnungen sind allgemein knapp. Der Bedarf ist größer als das Angebot“, sagt Birgit Englert, Asta-Sekretärin an der Hochschule Heilbronn.

Auch beim Studentenwerk Heidelberg kennt man das Problem: „444 Zimmer und Apartments gibt es in unseren drei Studentenwohnheimen in Heilbronn, das heißt nur knapp elf Prozent der Heilbronner Studierenden können ein Zimmer in einem Wohnheim bekommen“, berichtet Marina Samardzic, Assistentin des Abteilungsleiters für Facility Management.

Auch die spezifischen Studentenunterkünfte privater Träger sind ausgebucht: sowohl die 101 Plätze in den bisherigen zwei Apartmenthäusern der Gewo, als auch die 106 Zimmer im neuen Wohnheim Paula in der Paulinenstraße von Böhringer Creativbau.

Die Diskrepanz zwischen Studentenzahl und Wohnplätzen zeigen schon die offiziellen Kapazitäten der Studiengänge an der HHN: 1513 junge Frauen und Männer dürfen dort zum Wintersemester in allen Bachelor- und Masterstudiengängen ihr Studium aufnehmen. Hinzu kommen rund 300 Erstsemestler am Heilbronner Campus der Dualen Hochschule (DHBW).

Trotzdem sagt Asta-Sekretärin Englert: „Bis jetzt haben wir alle Studenten untergebracht. Es hat immer funktioniert, auch wenn der Bedarf hoch ist.“

 

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