Neurologie-Umzug ist logistischer Kraftakt

Weinsberg/Heilbronn - Sechs Umzugs-Lkw, zehn Träger, 500 Kartons und 6000 Umzugsaufkleber: Der Umzug der Neurologie vom Klinikum am Weissenhof an das SLK-Klinikum am Gesundbrunnen ist ein logistischer Kraftakt.


Weinsberg/Heilbronn - Sechs Umzugs-Lkw, zehn Träger, 500 Kartons und 6000 Umzugsaufkleber: Der Umzug der Neurologie vom Klinikum am Weissenhof an das SLK-Klinikum am Gesundbrunnen ist ein logistischer Kraftakt. Im laufenden Betrieb – also während Patienten wie gewohnt weiter versorgt werden – wird die komplette Klinik mit Mobiliar und medizinischer Ausstattung von Weinsberg ins rund zehn Kilometer entfernte Heilbronn verlegt. Wenn diese vorbereitenden Maßnahmen getroffen sind, ziehen auch die Patienten um.

Seit Jahresanfang läuft die Planung, am 6. Dezember wurde es dann ernst: Die Mitarbeiter packen seitdem die Umzugskisten. Vom 27. bis 29. Dezember wird Station für Station verlegt. In dieser Zeit werden keine neuen Patienten mehr in der Neurologie am Weissenhof aufgenommen. Wer akut erkrankt, wird in den SLK-Kliniken am Gesundbrunnen und am Plattenwald behandelt.

Nach dem Jahreswechsel 2010/2011 erfolgt dann die vollständige Inbetriebnahme der Klinik für Neurologie am Standort Gesundbrunnen mit ihren 63 Betten und 85 Mitarbeitern. Der juristische Übergang war bereits zum 1. Januar 2010 vollzogen worden.

Schlaganfallkonzeption umgesetzt

Mit der Eingliederung der Neurologie wird der Gesundbrunnen zum Regionalen Schlaganfallschwerpunkt. Damit erweitern die SLK-Kliniken ihr Leistungsspektrum und setzen die Schlaganfallkonzeption des Landes Baden-Württemberg um, nach der Schlaganfallschwerpunkte für große Stadt- und Landkreise ab 400.000 Einwohnern vorgesehen sind.

Die Baukosten für die neue Klinik betragen fünf Millionen Euro, in die medizinisch-technische Ausstattung wurden 2,5 Millionen Euro investiert. Die Finanzierung erfolgt aus Eigenmitteln der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH, drei Millionen Euro schießen Land und Bund an Fördermitteln zu. red/Foto: spf