Nach Erdrutsch - Bahnstrecke noch länger gesperrt

Region Heilbronn - Zuletzt hieß es noch seitens der Deutschen Bahn, die Strecke zwischen Bad Wimpfen und Bad Rappenau werde Anfang Februar wieder freigegeben. Doch angesichts der momentanen Wetterlage wirkt das zunehmend unrealistischer.

Von Adrian Hoffmann

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Region Heilbronn - Zuletzt hieß es noch seitens der Deutschen Bahn, die Strecke zwischen Bad Wimpfen und Bad Rappenau werde Anfang Februar wieder freigegeben. Doch angesichts der momentanen Wetterlage wirkt das zunehmend unrealistischer.

„Der Sachstand ist unverändert“, sagt Bahnsprecher Roland Kortz auf Anfrage von stimme.de. Auf die Frage, dass der angestrebte Termin wohl schwer zu halten sein dürfte, antwortete er: „Was soll ich dazu sagen?“

Konkret könne er erst dann werden, wenn feststehe, wann genau mit den Arbeiten an der Strecke begonnen werden kann. In der Zwischenzeit ist erneut Erdmasse nachgerutscht, derzeit ist alles überdeckt von Schnee. Es stehe noch immer nicht fest, was im Detail gemacht werden müsse, bestätigte Kortz auf Nachfrage.

Nach Informationen unserer Zeitung ist die Freigabe der Strecke Anfang Februar schlichtweg nicht zu realisieren.

Frost

Wie berichtet werden umfassende Sicherungsmaßnahmen bis hin zur teilweisen Erneuerung der Stützmauer aus Naturstein anstehen. Allein das dauert mehrere Wochen. Zudem kann offenbar bei Temperaturen unter drei Grad nicht gearbeitet werden.

An der Stelle, wo es kurz vor Weihnachten zum Hangrutsch kam, drohen weitere Mauerteile wegzubrechen. Insbesondere Frost könnte dazu führen.

Im Bad Wimpfener Gemeinderat wird das Thema und das weitere Vorgehen noch diese Woche besprochen werden.

Bahnkunden, die sich mit dem Gedanken tragen, ihre Monats-oder Jahreskarten wegen der Unannehmlichkeiten zurückzugeben, haben schlechte Chancen auf eine Rückerstattung ihres Geldes. Nach Angaben der Bahn ist dies nicht möglich, weil es sich bei dem Erdrutsch um eine Naturgewalt gehandelt habe.
 


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