NSU-Duo mordete auffallend oft mittwochs

NSU-Duo mordete auffallend oft mittwochs
Der Streifenwagen am Tatort Ende April 2007: Ihren Pausenplatz gab Michèle Kiesewetter damals nicht per Polizeifunk durch. Foto: dpa   Bild: Bernd Weissbrod

Heilbronn  Der NSU-Untersuchungsausschuss hält eine symbolhafte Tat auf Theresienwiese für möglich. Womöglich waren Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt schon eine Woche vor den Kiesewetter-Mord auf der Theresienwiese.

Von unserem Redakteur Carsten Friese

Es ist eine bemerkenswerte Theorie zum Mordanschlag auf die zwei Polizisten auf der Heilbronner Theresienwiese. Und sie dreht nach jahrelanger Suche nach dem Motiv für den Mord an der jungen Beamtin Michèle Kiesewetter den Ansatz um. Weg von den Opfern, hin zu den Tätern. Auffallend häufig erfolgten die Mordanschläge der Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) mittwochs (sechs von zehn), stellt der Untersuchungsausschuss des Landtags abschließend fest. Auch die Tat in