"Kein sichereres Zwischenlager als Neckarwestheim"

Neckarwestheim  Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) sieht der Klage der Gemeinde Neckarwestheim gegen die Castor-Transporte auf dem Neckar „sehr gelassen“ entgegen.

Von Michael Schwarz

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So sieht das GKN-Zwischenlager aus. Klicken Sie auf das Bild, um den kompletten Plan zu sehen.

 

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) räumt der Klage der Gemeinde Neckarwestheim gegen die Castor-Transporte auf dem Neckar kaum Chancen auf Erfolg ein. „Der Klage der Gemeinde Neckarwestheim blicke ich sehr gelassen entgegen. Es gibt kein sichereres Zwischenlager in Deutschland als Neckarwestheim“, sagte Untersteller der Heilbronner Stimme.

Klagen gehöre zum Rechtsstaat dazu. „Den Kritikern möchte ich aber schon auf den Weg geben, dass zwei Zwischenlager-Standorte in Philippsburg und Neckarwestheim einfacher überprüft werden können, als wenn noch ein dritter Standort in Obrigheim dazu käme.

Untersteller: Sicherheit der Bürger ist gewährleistet

Ich verstehe, dass die Menschen sich Sorgen machen. Da aber der Castor-Transport vom Bundesamt für kerntechnische Entsorgung umfassend geprüft wurde, schlafe ich sehr ruhig. Die Sicherheit der Bürger und Anwohner ist gewährleistet“, sagte Untersteller weiter. 

Die Gemeinde Neckarwestheim will die geplanten Atommüll-Transporte von Obrigheim nach Neckarwestheim auf dem Neckar juristisch vorerst stoppen. Das Verwaltungsgericht in Berlin bestätigte am Freitag den Eingang zweier Eilrechtsschutzanträge der Kommune.