98,8 Prozent für Volker Schiek in Nordheim

Nordheim - Die Nordheimer Bürgermeisterwahl ist ausgezählt. Alleinkandidat Volker Schiek wurde mit 98,8 Prozent der gültigen Stimmen für eine dritte Amtszeit in Nordheim bestätigt. 2466 der 5660 Wahlberechtigten haben von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht - eine stolze Beteiligung von 43,6 Prozent.

Von Rolf Muth


Volker und Gerda Schiek mit Sohn Daniel nehmen Gratulationen an.

Nordheim - Großer Jubel brandet auf, als Peter Haug, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Nordheim, am Sonntag um 18.30 Uhr das Ergebnis der Bürgermeisterwahl verkündet: 2466 der 5660 Wahlberechtigten haben von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht – eine stolze Beteiligung von 43,6 Prozent.

Anhaltender Beifall der 150 Nordheimer: 98,9 Prozent der gültigen Stimmen – ein sehr guter Wert – entfallen auf den amtierenden Bürgermeister Volker Schiek, der als Alleinkandidat für eine dritte Amtszeit angetreten war. Im Ortsteil Nordhausen sind 411 Bürger zur Wahlurne gegangen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 35,2 Prozent.

Beliebter Verwaltungschef

„Die Wahl ist so ausgegangen, wie es sein muss“, sagte Peter Haug mit Blick auf die Beliebtheit des Verwaltungschefs im Ort. Das Ergebnis sei Dank für die vergangenen 16 Jahre und Vertrauen für die nächsten acht. Haug dankte mit einem Arrangement gelber Rosen und Gerbera auch Schieks Ehefrau Gerda, die einen Mann habe, „der von sieben Tagen acht außer Haus ist“.

In der Situation, in der sich die 7600-Einwohner-Kommune gerade befinde, sei es nicht schick, große Geschenke zu verteilen. Dennoch überreichte Haug dem Bürgermeister ein Ruder – ein gebrauchtes mit Symbolcharakter. „Es ist durch schwere Wogen gegangen, hat an Treibgut vorbei manövriert, ist immer im Fahrwasser geblieben und zeigt keine Verschleißerscheinung.“ Das passt zum Mann, der es bekommen hat. Haug freut sich, dass es mit dem Bürgermeister munter weitergeht, der die nächste Blumensommerschau im Juli unter dem Motto „Flower-Power“ bereits wieder unter Dach und Fach hat.

Dank an das Team

Das Lob für die vergangenen 16 Jahre steckte Schiek nicht alleine ein. „Wir sind ein Team. Das gilt für Verwaltung und Gemeinderat. Alleine bin ich nichts.“ Der Bürgermeister freute sich sichtlich über das „schöne Ergebnis“. Diese „tolle Bestätigung sehe ich als Auftrag und werde diesen sehr ernst nehmen.“

„Das Ruder heißt arbeiten, sonst hätte Peter Haug mir ein Steuerrad geschenkt“, schmunzelte Schiek, der an die erste Begegnung mit der früheren Nordhausener Ortsvorsteherin Gisela Fischer erinnerte. Sie hatte ihn vor 16 Jahren mit dem Hinweis empfangen: „Bei uns muss man mitschaffen.“ So blieb dem wiedergewählten Schultes nur noch der Dank an seine Familie. „Nicht alles kann ich ablegen, was im Büro landet. Schön, dass ich euch habe.“

Eindrücke vom Wahltag: "Nach dem Joggen an die Wahlurne"

Einordnung: Der Kommentar "Verdient" von Stimme-Redakteur Rolf Muth