Verkehrsschau stellt Gefahrenzonen in der Hauptstraße fest

Pro Tag rollen 11 000 Fahrzeuge durch die Gemeinde: Tempo-30-Regelung als Ziel

Von Rudolf Landauer

Untereisesheim
Eng geht es zu in der Ortsdurchfahrt von Untereisesheim. Schmale Gehwege und breite Laster bergen Gefahren.Foto: Rudolf Landauer  

Untereisesheim - Die Aufhebung der 30er Zone an der B 39 in Kirchhausen durch das Regierungspräsidium sorgt momentan für Verunsicherung – auch in Untereisesheim. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats gab Bürgermeister Jens Uwe Bock die Ergebnisse der jüngsten Verkehrsschau bekannt. Auch in Untereisesheim wollen viele in der Ortsdurchfahrt eine 30er Regelung wie an anderen Orten auch. Bei Stau wird die Landstraße 1100 gern als Umfahrung benutzt. Proteste entlang des Bad Wimpfener Steinwegs hatten Erfolg, dort wurde Tempo 30 für Lkw über 3,5 Tonnen angeordnet. Zusätzlich wurden an den Gehwegkanten rote Warnbaken aufgestellt. Durch den Rückzug der Behörden befürchtet man jetzt überall ähnliches.

Auch bei der Verkehrsschau klang das offenbar an. Die Zählung ergab, dass pro Tag über 11 000 Fahrzeuge durch den Ort rollen, 45 Prozent davon sind Lkw. Die durchschnittlich gemessene Geschwindigkeit betrug aber lediglich 41 Stundenkilometer. Das Regierungspräsidium Stuttgart und das Heilbronner Landratsamt wollen die Situation überprüfen. Die Teilnehmer hätten allerdings erkannt, dass es in der Hauptstraße zwei gefährliche Stellen gibt, bei der Seniorenwohnanlage und an der Überquerungshilfe an der Einmündung Schulstraße.