Plattform für die Hobbykünstler der Stadt

Kunstgewerbliche Ausstellung in der Aula der Klenert-Realschule

Von Edgar Herterich

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Ihre Acrylgemälde zeigt Victoria Haller in der Ausstellung.

Foto: Edgar Herterich

Bad Friedrichshall „Startschuss für eine besondere Woche in unserer Stadt“ nannte Bürgermeister Peter Dolderer die in der Klenert-Realschule eröffnete, kunstgewerbliche Ausstellung. Mit ihr bietet die Stadt den Hobbymalern und Kunstgewerblern Marina Auer, Waltraud Bieser, Axel Bormann, Marjan Edelburg, Victoria Haller, Sabine Holm, Marlies Hümpfner, Andre Krohn, Brigitte Majlik, Antonella Reisch, Marga Renz, Inge Retter, Frank Theisel, Birgitt Thoma und Heike Veitz eine Plattform, ihre Kunstwerke zu präsentieren.

Das Stadtoberhaupt hob den besonderen Wert der vielfältigen Hobbybeschäftigungen in der Zeit der Hektik, des Computers und des Internets hervor. Er wünschte, dass die Besucher viele Anregungen für ihre künftige Freizeitgestaltung erhalten. Stellvertretend für die ausstellenden Künstler dankte Marga Renz der Stadtverwaltung für die Überlassung der Aula und für die vielseitige Unterstützung und die hervorragende Organisation durch Roswitha Denz. Ausstellungen dieser Art seien wichtig, weil damit auch die vielfältige Arbeit, der Ideenreichtum und das kreative Tun in der Freizeit aufgezeigt wird, das oftmals im stillen Kämmerlein stattfindet.

Die Vernissage wurde von Pianist Martin Popek von der Musikschule Unterer Neckar mit fetziger Boogie- und Bluesmusik ausgeschmückt. Nicht nur bei der Vernissage, sondern auch danach, nahmen die Besucher die Exponate der feinen Ausstellung unter die Lupe und kamen auch mit den Künstlern ins Gespräch. Zur breiten Palette der mit Fantasie und künstlerischem Geschick geschaffenen Kunstwerke gehörten Öl-, Aquarell-, Dispersions- und Acrylgemälde sowie Bleistiftzeichnungen. Aber auch Ton- und Gipsfiguren und -formen, Holzspielzeug, Weihnachtskrippen, historische Kostüme, Taschen, Patchwork, Quilts, Häkelarbeiten, Geschenkartikel, Glückwunschkarten, Arbeiten aus Pappmaschee und Schmuck - beispielsweise aus afrikanischen Süßwasserperlen - wurden bewundert und zum Teil gekauft.