Brillante Szenen, spektakuläre Figuren

Bad Friedrichshall  Bad Friedrichshall - Der Rad- und Rollschuhverein überzeugt mit seiner Aufführung des Musicals "Abba Mia". Zum siebten Mal präsentierten die Vereinsmitglieder ein Musical auf Rollen. Weitere Vorstellungen im Januar.

Von Ute Plückthun

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Sportliche Höchstleistungen, farbenfrohe Kostüme und tolle Rhythmen: Mit "Abba Mia" begeisterte der Rad- und Rollschuhverein sein Publikum.

Foto: Ute Plückthun

Bad Friedrichshall - Die intensiven Proben unter Regie von Rita Friede seit Oktober haben sich gelohnt: Rasant, witzig und farbenfroh präsentierte der Rad- und Rollschuhverein Bad Friedrichshall sein mittlerweile siebtes Musical auf Rollen.

Mit "Abba Mia" gelang es den rund 100 Akteure erneut, ihr Publikum in der voll besetzten Tribüne der Kocherwaldhalle zu begeistern. Schon allein die Kulisse, ebenso wie die farbenfrohen und phantasievollen Kostüme in unzähligen Arbeitsstunden entstanden, waren sehenswert und versetzten in Urlaubsstimmung: eine Hafenmole und ein Strand mit Liegestühlen, ein sonnendurchflutetes Haus idyllisch gelegen auf einer Insel im östlichen Mittelmeer und eine Windmühle, die sich fleißig drehte.

Viele bekannte Hits

Mit einer witzigen Verwechslungskomödie, angelehnt an das Originalmusical aus dem Jahr 1999, und vielen bekannten Hits aus der Abba-Zeit, gelang es dem Rad- und Rollschuhverein, eine eigenständige und bunt bewegte Adaption auf die Beine zu stellen. Die Handlung der Geschichte ist schnell erzählt: Sofia (Meryem Ayalp) plant ihre Hochzeit mit Eddie (Sarah Robinson). Dafür möchte sie ihren bislang unbekannten Vater einladen und sorgt nicht nur bei ihrer Mutter Donna (Mona Lünig) für ein Gefühlschaos. Denn, wie sie selbst feststellt: "Der edle Samenspender hat einen Namen, oder besser sogar drei."

Patrick Friede, Sarah Mezger und Marcel Hübener als potenzielle Kandidaten Sam, Harry und Bill sowie Yvonne Mezger und Natalie Dill als beste Freundinnen Tanja und Rosi sind nicht weniger verwirrt. Doch am Ende löst sich alles sogar für den zwischenzeitlich arbeitslosen Pfarrer (Hanspeter Friede) in Wohlgefallen. Insbesondere die Hauptdarsteller zeichneten sich durch schauspielerisches Geschick aus, auch wenn Musik und Dialoge ausschließlich vom Band kamen.

Spektakuläre Drehungen und Figuren auf Rollen

Mitklatschen verstand sich für die rund 350 Premierenzuschauer von alleine, doch auch sonst hatten sie viel zu applaudieren: Sechs Rollschuhläuferpaare zeigten brillante Szenen mit spektakulären Drehungen, brillanten Sprünge und atemberaubende Über-Kopf-Figuren. Darunter die Eigengewächse Patrick Friede und Natalie Dill sowie Luca Miguell und Marcel Hübener als Gäste vom Rad- und Motorsport-Club Heinriet.


Für die Aufführungen am 3. und 4. Januar (Beginn 19 Uhr) und am 5. Januar (17 Uhr) sind noch wenige Karten an der Abendkasse erhältlich.