Erneuerung ohne Identitätsverlust

Gemeinderat segnet Auslobungsunterlagen für Umbau der Turn- und Festhalle ab

Von Stefanie Pfäffle

Erneuerung ohne Identitätsverlust
Die Nordheimer Turn- und Festhalle soll rundum erneuert werden.

Foto: Stefanie Pfäffle

Das Projekt Sanierung derNordheimer Turn- und Festhalle kommt ins Rollen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden die Auslobungsunterlagen einstimmig angenommen.

Die Ausgabe soll nun ab Freitag an die fünf in geschlossener Sitzung aus neun Bewerbern ausgewählten Architektenbüros Architektur 109 (Ludwigsburg/Stuttgart), Hein, Hüttel, Lindenberger (Ludwigsburg), Kuon und Reinhardt (Nordheim), Müller Architekten (Heilbronn) und Zoll Architekten (Ludwigsburg) erfolgen. Die Abgabe der Pläne und Modelle muss dann bis zum 2. Februar 2007 erfolgen, am 23. Februar 2007 werden die Arbeiten dem Gemeinderat vorgestellt und über die Auftragserteilung abgestimmt.

Für die Architekten gibt es einiges zu tun. Die Halle wurde 1954 von Otmar Schär erbaut und gilt als architektonisches Erbe der Wiederaufbauzeit. Die gut organisierte Grundstruktur soll durch angemessene Veränderungen den heutigen Anforderungen an eine Fest- und Turnhalle angepasst werden, ohne dass das Gebäude seine Identität verliert.

Das Untergeschoss soll nicht mehr wie bisher als Ballettschule und Hausmeisterwohnung fungieren, sondern als Jugendbereich eingerichtet werden. Dafür bekommt es einen eigenen Eingang und eine interne Verbindung zur Halle. Die Halle selbst soll künftig eingeschränkter als Sportanlage fungieren. Ballsportarten werden in die Sporthalle bei der Schule ausgelagert, sodass ein Parkettboden verlegt werden kann. Die Küche soll auch weiter als Catering-Stützpunkt bei großen Veranstaltungen dienen, bei Vereins- und Familienfesten ist sie Kochküche. Der Technische Ausschuss hat sich auch für eine direkte Zufahrtsmöglichkeit zur Halle mit Wendemöglichkeit ausgesprochen.