Blitzermarathon 2026: Polizei Heilbronn registriert Tausende Tempoverstöße
Bei Kontrollen während der „Speedweek“ im April hat die Heilbronner Polizei 5805 Tempoverstöße festgestellt. Viele Fahrer waren zu schnell – einige deutlich.
Im Rahmen der europaweiten Kontrollaktion „Speedweek“ hat die Polizei in der Region Heilbronn Tausende Geschwindigkeitsverstöße registriert. Wie das Polizeipräsidium Heilbronn mitteilt, wurden zwischen dem 13. und 19. April insgesamt 5.805 Tempoüberschreitungen festgestellt – sowohl innerorts als auch auf Landstraßen und Autobahnen.
Blitzermarathon 2026: Tausende Tempoverstöße im Raum Heilbronn
Der Großteil der Verstöße lag im unteren Bereich der Tempoüberschreitungen: In über 5000 Fällen überschritten Autofahrer die erlaubte Geschwindigkeit um bis zu 20 Kilometer pro Stunde. Deutlich gravierender waren jedoch mehrere hundert Fälle, in denen Verkehrsteilnehmer 21 bis 40 km/h zu schnell unterwegs waren. In 62 Fällen lag die Überschreitung sogar bei mehr als 40 km/h.
Für 74 Fahrerinnen und Fahrer hat das Konsequenzen: Sie müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Aus Sicht der Polizei sind solche Maßnahmen notwendig, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Überhöhte Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den Hauptursachen für schwere Unfälle mit Verletzten.
Polizei sieht überhöhte Geschwindigkeit weiterhin als Hauptursache schwerer Unfälle
Die Aktionswoche ist Teil einer europaweiten Initiative, die das Ziel verfolgt, Risiken durch zu schnelles Fahren stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Nach Angaben der Polizei sollen die Kontrollen auch künftig fortgesetzt werden – unabhängig von solchen Schwerpunktaktionen. Neben Tempoverstößen stehen dabei auch andere Gefahrenquellen im Fokus, etwa zu geringer Abstand, Vorfahrtsmissachtungen, Fehler beim Abbiegen und Ablenkung am Steuer.
„Hinter diesen Projekten steht zudem ein gewisser erzieherischer Ansatz. Rasern soll klar gemacht werden, dass Regelverstöße nicht folgenlos bleiben und rücksichtsloses oder gar leichtsinniges Verhalten im Straßenverkehr von Polizei und Bußgeldstellen nicht geduldet wird“, erklärte eine Sprecherin der Polizei.
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Martina Grabow am 21.04.2026 15:50 Uhr
Alles schön und gut mit dieser Blitzerwoche. Grundsätzlich finde ich es sinnvoll. Aber sowas anzukündigen und mitzuteilen wo geblitzt wird, ist meines Erachtens Kontaproduktiv. Ich finde die Polizei sollte sich nicht entschuldigen müssen, daß sie das Gesetz durchsetzt. Außerdem sollten die Blitzer Warnung im Radio etc. abgeschafft werden, denn auch das sind nur punktuelle Möglichkeiten für Raser die Geschwindigkeit einhalten zu müssen.
Andersrum, denke ich aber auch, man kann nicht alles auf die Raser schieben, denn es gibt genug Leute, die sich im Straßenverkehr befinden und durch ihre zu langsame Fahrweise andere Fahrer behindern und dazu fast nötigen, die Verkehrsregeln zu missachten. Ich denke, man sollte auch auf solche Fahrweisen verschärft achten.
Außerdem hat sich bestimmt jemand was dabei gedacht, dass es Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt. Auch wenn man sie selber nicht unbedingt immer für sinnvoll empfindet, sind sie da und müssen eingehalten werden.